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Ärmel hochkrempeln: Martin Schulz hofft immer noch auf Wechselwähler

“Haben bessere Argumente“

Martin Schulz hofft immer noch auf unentschlossene Wähler

Die Umfragen sehen für die SPD verheerend aus. Aber Kanzlerkandidat Martin Schulz hat die Hoffnung auf eine Wende in letzter Minute immer noch nicht aufgegeben.

Würzburg - Trotz der schlechtesten SPD-Umfragewerte seit seiner Wahl zum Kanzlerkandidaten und Parteivorsitzenden gibt sich Martin Schulz zuversichtlich. Fast die Hälfte der deutschen Wähler sei zweieinhalb Wochen vor der Wahl noch unentschlossen. „Die Menschen in diesem Land wollen Informationen. Sie wollen Argumente. Da sind wir optimistisch, denn wir haben die besseren“, sagte Schulz am Freitag bei einem Wahlkampfauftritt in Würzburg. 

Einziges Argument der Union: „Angela Merkel“

Die Union habe nur ein Argument und das heiße Angela Merkel. Dass noch 50 Prozent der Wähler unentschieden ist, sei die beste Nachricht für die Wahlkämpfer der SPD. „Wir haben ein gutes Programm vorgelegt.“

Befragungen für ARD und ZDF sehen die Sozialdemokraten bei 21 beziehungsweise 22 Prozent. Beide Werte liegen unter dem Bundestagswahlergebnis aus dem Jahr 2009, als die Partei mit dem Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier 23,0 Prozent geholt hatte. Damit ist die SPD auch bei jenem Niveau Anfang dieses Jahres angelangt, bevor Schulz Kanzlerkandidat und Parteichef wurde.

dpa

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