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Wahlkampf NRW-CDU mit Angela Merkel

Schulz versus Merkel

Aktuelle Umfrage zur Bundestagswahl: Union baut Vorsprung aus

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Bundestagswahl 2017: Im September wird der neue Bundestag gewählt. Martin Schulz (SPD) hat laut einer aktuellen Umfrage nicht annähernd eine Kanzler-Mehrheit - im Gegenteil: die Union legt zu.

Update vom 20. August 2017: Nur noch knapp einen Monat dauert es, dann steht die Bundestagswahl an. Und wenige Wochen vorher konnte die Union ihren Vorsprung vor der SPD in einer neuen Umfrage leicht ausbauen. Wie der „Sonntagstrend“, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für die Bild am Sonntag erhebt, ergab, legen CDU/CSU um einen Punkt auf 39 Prozent zu Die Sozialdemokraten hingegen stagnieren bei 24 Prozent. Als dritte Kraft verfestigt sich Die Linke mit 9 Prozent (-1), es folgen die Grünen (+1) und die FDP (unverändert), die jeweils auf 8 Prozent kommen. Die AfD (-1) verliert im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und rutscht mit 7 Prozent auf den fünften Platz ab.

Prognosen für die Bundestagswahl 2017: Aktuelle Umfragen

Partei

CDU/CSU

SPD

Grüne

FDP

Die Linke

AfD

Sonstige

Emnid (20. August)

39 Prozent

24 Prozent

8 Prozent

8 Prozent

9 Prozent

7 Prozent

5 Prozent

Emnid (12. August)

38 Prozent

24 Prozent

7 Prozent

8 Prozent

10 Prozent

8 Prozent

5 Prozent

Forschungsgruppe Wahlen (11. August)

40 Prozent

24 Prozent

8 Prozent

8 Prozent

8 Prozent

8 Prozent

4 Prozent

Infratest dimap (9. August)

39 Prozent

24 Prozent

8 Prozent

8 Prozent

9 Prozent

8 Prozent

4 Prozent

Forsa (9.August)

40 Prozent

23 Prozent

8 Prozent

7 Prozent

8 Prozent

8 Prozent

6 Prozent

Emnid (5. August)

38 Prozent

23 Prozent

8 Prozent

8 Prozent

10 Prozent

8 Prozent

5 Prozent

Forsa (2. August)

40 Prozent

22 Prozent

8 Prozent

8 Prozent

8 Prozent

8 Prozent

6 Prozent

INSA (1. August)

37 Prozent

24,5 Prozent

7 Prozent

9 Prozent

10 Prozent

10 Prozent

10 Prozent

Infratest dimap (27. Juli)

40 Prozent 

23 Prozent

8 Prozent

8 Prozent

8 Prozent

9 Prozent

4 Prozent

Forsa (26. Juli)

40 Prozent

22 Prozent

8 Prozent

8 Prozent

9 Prozent

7 Prozent

6 Prozent

Insa (25. Juli)

37,5 Prozent

25 Prozent

6,5 Prozent

8,5 Prozent

10,5 Prozent

9 Prozent

3 Prozent

Emnid (22. Juli)

38 Prozent

25 Prozent

8 Prozent

8 Prozent

9 Prozent

8 Prozent

4 Prozent

Insa (18. Juli)

36 Prozent

25 Prozent

6,5 Prozent

8,5 Prozent

9,5 Prozent

10 Prozent

4,5 Prozent

Emnid (15. Juli)

38 Prozent

25 Prozent

8 Prozent

7 Prozent

9 Prozent

8 Prozent

5 Prozent

Insa (3. Juli)

36,5 Prozent

25 Prozent

6,5 Prozent

9 Prozent

10,5 Prozent

9 Prozent

3,5 Prozent

Emnid (1. Juli)

39 Prozent

24 Prozent

8 Prozent

8 Prozent

9 Prozent

7 Prozent

5 Prozent

Rückblick: Ältere Prognosen für die Bundestagswahl 2017

13. August 2017: Sechs Wochen vor der Bundestagswahl hat Kanzlerin Angela Merkel in Umfragen an Zustimmung verloren, ihr SPD-Konkurrent Martin Schulz kann davon aber nicht profitieren. In der Liste der zehn wichtigsten Politiker des neuen ZDF-„Politbarometers“ liegt die CDU-Vorsitzende zwar weiter vorn, kommt aber nur noch auf einen Wert von 1,8 (vorher 2,2). SPD-Kanzlerkandidat Schulz landet auf der Skala von plus 5 bis minus 5 mit 0,6 (vorher 0,8) weit dahinter auf Platz sieben. 

Auch im ARD-„Deutschlandtrend“ vom 10. August hatte Merkel bereits an Zustimmung verloren. Sie erreichte nur noch 59 Prozent - ein Minus von 10 Prozentpunkten. Schulz verlor 4 Punkte und erreichte mit 33 Prozent seinen niedrigsten Wert. Wenn an diesem Sonntag Bundestagswahl wäre, käme dem „Politbarometer“ zufolge die CDU/CSU weiterhin auf 40 Prozent, die SPD unverändert auf 24 Prozent. Ähnlich sieht das auch eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Emnid im Auftrag der „Bild am Sonntag“. Dort legte die SPD zu und liegt bei 24 Prozent, die CDU/CSU verharren bei Emnid weiterhin bei 38 Prozent. Auch die Linken (10 Prozent), die FDP und die AfD (beide 8 Prozent) blieben auf dem Stand der Vorwoche.

Die SPD lag in einer Umfrage vom 21. März bundesweit vor der Union. Bei einer Bundestagswahl hätten sich demnach 32 Prozent der Wähler für die Sozialdemokraten mit ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz entscheiden, wie das Institut Insa im Auftrag der Bild-Zeitung ermittelte. Das war ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. CDU und CSU kämen zusammen unverändert auf 31 Prozent. Auch für die AfD mit 11,5 Prozent, die Linke mit 8,5 Prozent und die Grünen mit 6,5 Prozent blieb die Zustimmung gleich. Die FDP verlor in der Umfrage einen halben Prozentpunkt und lag bei 6,5 Prozent. Vom 17. bis 20. März wurden den Angaben zufolge 1933 Bürger befragt. Offenbar sind es vor allem die Unter-30-Jährigen, die den Sozialdemokraten ihre Stimme geben würden.

Das wird Matrin Schulz sicher freuen: Seine Partei SPD zieht in aktuellen Umfragen an den Werten der Union von Kanzlerin Angela Merkel vorbei.

Umfragen verschiedener Meinungsforschungsinstitute wie Allensbach und Emnid  hatten im Frühjahr ein ähnliches Bild gezeigt: Die Union verlor deutlich an Zustimmung, laut Emnid hätten 33 Prozent der Wähler ihre Stimme der CDU/CSU gegeben (Stand: 13. März 2017). Bei der Bundestagswahl im September 2013 waren es immerhin noch 41,5 Prozent - der Verlust liegt aktuell also bei 8,5 Prozent. Bei Allensbach (Stand: 13. März 2017) waren es auch 33 Prozent (vorher: 36 Prozent), die ihr Kreuz bei der CDU/CSU gemacht hätten.

Die SPD hatte nach der Nominierung ihres Spitzenkandidaten Martin Schulz zunächst hinzugewonnen - ein halbes Jahr zuvor hatte die Partei noch bei 22,5 Prozent gelegen, im März 2017 waren es 33 Prozent (vorher: 32 Prozent bei Emnid). Damit hatten die Sozialdemokraten sogar zugelegt im Vergleich zur Bundestagswahl 2013: Damals kamen sie auf 25,7 Prozent. Bei Allensbach haben die Zahlen auch aufgeholt: Waren es im Januar noch 23 Prozent, standen die Sozialdemokraten (Stand: 13. März) bei 30,4 Prozent. An diesen ständigen Schwankungen lässt sich erkennen, dass die Deutschen zu dieser Zeit vor allem eins waren: unsicher.

Bei den kleineren Parteien sah es so aus: Die Grünen waren mit 7 Prozent fast bei ihrem Ergebnis von 2013 (8,4 Prozent, Stand: 13. März bei Emnid). Die Alternative für Deutschland (AfD) wkonnte Werte von 8 Prozent holen (vorher: 10 Prozent) - damit haben sie im Vergleich zum Juli 2016 etwas verloren (bei der letzten Bundestagswahl waren es noch 4,7 Prozent).

In der Sonntagsfrage vom 19. Februar schnitt die AfD so schlecht wie noch nie ab - es waren sogar die schlechtesten Werte seit Dezember 2015. Erstmals schaffte es die Alternative für Deutschland nicht über die zehn Prozent, sondern nur auf 8,5. 

Dass sich das alles jeden Tag ändern kann - wenn auch nur leicht - zeigt ein neuer Trend vom 15. Februar:

Wann findet die Bundestagswahl 2017 statt?

2017 wird der 19. Deutsche Bundestag gewählt. Das Jahr stand schon länger fest, doch das Datum wurde erst im Januar bekannt gegeben: Am 18. Januar 2017 hat die Bundesregierung den Sonntag, 24. September, als Wahltag vorgeschlagen und fünf Tage später stimmte Bundespräsident Joachim Gauck dem Vorschlag des Kabinetts zu - der Termin war somit festgelegt. Das heißt: Der Deutsche Bundestag wird am Sonntag, 24. September 2017 gewählt.

Wie das Wahlsystem bei der Bundestagswahl 2017 funktioniert, können Sie hier nachlesen.

Das sind die Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2017

Auch wenn man eigentlich das Gefühl hat, den Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin direkt wählen zu können: So ist das nicht. Die Mitglieder des Deutschen Bundestages wählen den Bundeskanzler. Die Parteien stellen im Vorfeld der Wahl Spitzenkandidaten auf, die sich im Falle eine Regierungskoalition dazu bereit erklären, dann als Kanzler zu kandidieren.

Angela Merkel, CDU/CSU: Die amtierende Bundeskanzlerin möchte noch für eine vierte Amtszeit die Regierungsgeschäfte in Deutschland leiten. Obwohl es zunächst danach ausgesehen hatte, als würde Horst Seehofer für die bayerische CSU einen separaten Kanzlerkandidaten ins Rennen schicken wollten, tat er das am Ende doch nicht und unterstützt nun Angela Merkel als gemeinsame Kandidatin für die Union.

Angela Merkel.

Martin Schulz, SPD: Seit Martin Schulz Kanzlerkandidat für die Sozialdemokraten ist, hat die Partei wieder Aufwind in den Umfragen erfahren. Zuvor war Sigmar Gabriel als Kandidat gehandelt worden, doch dann übernahm er von Frank-Walter Steinmeier das Amt des Außenministers, als dieser Bundespräsident wurde. Gabriel verzichtet für Schulz auf die Kandidatur.

Martin Schulz.

Dietmar Bartsch und Sahra Wagenknecht, Die Linke: Mit gleich zwei Spitzenkandidaten geht die Linke ins Wahljahr der Bundestagswahl.

Dietmar Bartsch und Sahra Wagenknecht.

Katrin Göring-Eckhardt und Cem Özdemir, Die Grünen: Auch die Grünen schicken eine Doppelspitze in die Bundestagswahl.

Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckhardt (in der Mitte: Anton Hofreiter).

Christian Lindner, FDP: Sollte die Freie Demokratische Partei in die Regierung kommen, dann wäre Christian Lindner der Spitzenkandidat für die FDP.

Christian Lindner.

Für die AfD gehen Alice Weidel und Alexander Gauland ins Rennen.

Die Kandidaten beim Landesparteitag der AfD in Baden-Württemberg.

Ältere Updates zu den Umfragen zur Bundestagswahl

Update vom 7. August 2017: Muss man Martin Schulz und seine SPD hinsichtlich der anstehenden Bundestagswahl bereits abschreiben? Glaubt man den aktuellen Werten der Umfrage-Institute, dann schon. Laut dem INSA-Meinungstrend sinken die Sozialdemokraten um 0,5 Prozentpunkte auf insgesamt 24,5 Prozent ab - die Union verliert im Vergleich zur letzten INSA-Umfrage jedoch auch um 0,5 Prozentpunkte. Auch Emnid zeichnet keine gute Prognose für die SPD auf und lässt Martin Schulz sogar einen Prozentpunkt auf die Union verlieren.  

Update vom 2. August 2017: Angela Merkel und Martin Schulz stehen sich am 3. September im TV-Duell gegenüber. Wir haben zusammengefasst, welche Sender das Duell vor der Bundestagswahl 2017 live im TV und Live-Stream übertragen. 

Update vom 27. Juli 2017: Die Union befindet sich weiter im Aufwind. Laut den neuesten Ergebnissen des Umfrageinstitut Infratest dimap liegen CDU und CSU bei 40 Prozent. Die Werte des SPD stagnieren dagegen bei 23 Prozent (siehe Tabelle unten). Weniger als zwei Monate vor der Bundestagswahl wird es für eine Koalition aus SPD, Grüne und Linke somit engt. 

Update vom 26. Juli 2017: Union und FDP können einer neuen Umfrage zufolge nach der Bundestagswahl Ende September weiter auf eine Regierungsmehrheit hoffen. Im „Stern“-RTL-Wahltrend vom Mittwoch kommen sie zusammen auf 48 Prozent in der Wählergunst. SPD, Grüne und Linkspartei verharren dagegen gemeinsam bei nur 39 Prozent.

Update vom 25. Juli 2017: Die Linke ist wieder oben mit dabei. Laut der aktuellen Umfrage (siehe Tabelle unten) wären sie mit 10,5 Prozent die drittstärkste Partei im Bundestag.

Update vom 24. Juli 2017: Bei ihrem Wahlprogramm haben sich die Grünen wie erwartet sämtliche Themen rund um Klima-und Umweltschutz orientiert, doch auch in andere Themen wollen sie investieren. Welche das sind, erfahren Sie hier

Update vom 24. Juli 2017: Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt führen die Grünen als Spitzenkandidaten in den Bundestagswahlkampf. Wer die beiden sind, erfahren Sie hier.

Update vom 19. Juli 2017: Zwar hat die Union ein gemeinsames Wahlprogramm, doch die CSU will sich ihr Profil als konservativere der beiden „C-Parteien“ betonen

Update vom 18. Juli 2017: Kann die SPD und Spitzenkandidat Martin Schulz mit ihrem Wahlprogramm noch die Union einholen? Wir haben den Check gemacht

Update vom 18. Juli 2017: Bekanntlich führen Alexander Gauland und Alice Weidel die AfD in den Bundestagswahlkampf. Doch mit welchem Programm wollen Sie die Wähler überzeugen?

Update vom 18. Juli 2017: Nicht mehr lange und es geht in die heiße Phase des Bundestagswahlkampf. Hier bekommen Sie alle Infos über die Spitzenkandidaten der AfD, Alice Weidel und Alexander Gauland

Update vom 18. Juli 2017: Bei der Bundestagswahl 2017 gehen Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch als Spitzenkandidaten für Die Linke an den Start, doch wie ticken die beiden eigentlich? Hier bekommen Sie die Infos.

Update vom 18. Juli 2017: Die FDP will wieder in den Bundestag, doch wie haben sich die Liberalen in Sachen Asylpolitik positioniert? Wir haben alle relevanten Infos über das Wahlprogramm der FDP für Sie zusammengefasst.

Update vom 18. Juli 2017: Bleibt die CDU mit Kanzlerin Angela Merkel auch nach der Bundestagswahl 2017 regierende Partei und was steht eigentlich in dem aktuellen Wahlprogramm der Unionspartei? In unserem Steckbrief bekommen Sie alle wichtigen Infos über die CDU

pak

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