Sonntagsumfrage

Olaf Scholz im Umfragetief: Unzufriedenheit mit seiner Arbeit so hoch wie nie

Olaf Scholz stellte einen neuen Rekord auf - allerdings keinen positiven. Seit Beginn seiner Amtsübernahme zeigen sich so viele Bundesbürger wie nie unzufrieden mit seiner Arbeit.
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Nebenverdienst im Alter

Arbeiten trotz Rente? So viel Geld dürfen Sie hinzuverdienen
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Scharfe Kritik folgt

„Juristisch ist und bleibt er ein Mann“: AfD-Politikerin empört mit Aussage gegen Tessa Ganserer
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Bundestagswahl 2021

Am 26. September 2021 findet die Bundestagswahl statt. Bei der alle vier Jahre stattfindenden Bundestagswahl wählen Bürger und Bürgerinnen die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Die Abgeordneten wiederum stimmen über den zukünftigen Bundeskanzler oder die zukünftige Bundeskanzlerin ab. Mit der Bundestagswahl 2021 geht eine Ära zu Ende: Nach 16 Jahren im Amt wird Angela Merkel als Bundeskanzlerin abgelöst und ihre Nachfolgerin oder ihr Nachfolger bestimmt. Als Kanzlerkandidaten gehen Armin Laschet (Union), Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) ins Rennen.

Laschets falsch gefalteter Wahlzettel bleibt ohne Folgen

Der falsch gefaltete Stimmzettel des damaligen CDU-Spitzenkandidaten Armin Laschet hatte rund um die Bundestagswahl 2021 für Diskussionen gesorgt. Jetzt verkündete der …
Laschets falsch gefalteter Wahlzettel bleibt ohne Folgen

2100 Einsprüche gegen die Bundestagswahl: Drohen Neuwahlen?

Im Bundestag sind vier Monate nach der Bundestagswahl wegen Problemen in Berlin historisch viele Klagen gegen die Abstimmung eingegangen. Kommt es zu Neuwahlen?
2100 Einsprüche gegen die Bundestagswahl: Drohen Neuwahlen?

Was macht Angela Merkel jetzt? Ex-Kanzlerin verfolgt ein großes Ziel

Die Amtszeit von Angela Merkel als Bundeskanzlerin ist nach 16 Jahren zu Ende. Jetzt steht der Ruhestand an - und damit eine Herausforderung für die CDU-Politikerin.
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Steinmeier-Gegenkandidat provoziert Eklat mit Holocaust-Vergleich - FDP stellt Forderung an die Linke

Ein Holocaust-Vergleich überschattet den digitalen Jahresauftakt der Linken. Der Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten bekommt Gegenwind.
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Neue CDU-Vize verzweifelt an Wohnungsmarkt: SPD-Mann Kühnert kann sich Bemerkung nicht verkneifen

Die designierte Vize-Generalsekretärin der CDU, Christina Stumpp, sucht eine günstige Bleibe in Berlin. Den gebürtigen Berliner Kevin Kühnert amüsiert das.
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Vertrauensverlust der Politik: Bundeskanzler Scholz in Umfrage abgewatscht

Der Stellenwert der Politiker scheint zu sinken: Eine Umfrage zeigt, dass deutsche Bürger an den Entscheidungen der Amtsträger zunehmend zweifeln. Bundeskanzler Olaf …
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Parteispenden-Ranking 2021: Ein Ampel-Wahlgewinner übertrumpft alle - AfD geht leer aus

12,4 Millionen Euro haben die deutschen Bundestagsparteien 2021 erhalten. Sie verteilen sich recht unterschiedlich auf Regierung wie Opposition.
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Meine Mission in Berlin - Nürnbergerin Tessa Ganserer sitzt als erste transidente Frau im Bundestag

Tessa Ganserer aus Nürnberg ist eine der ersten beiden transidenten Frauen im Bundestag. So erlebt sie ihren neuen Alltag.
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Ampel plant massive Steuerreform - Sie betrifft Menschen in Ehen und Partnerschaften

Ehegattensplitting ist der nächsten Bundesregierung ein Dorn im Auge. Deswegen plant die Ampelkoalition eine grundlegende Steuerreform, die auf Ehe und Paare abzielt.
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FDP profitiert von Jungwählern: Sind Deutschlands Kapitalisten jetzt cool?

Die wirtschaftsfreundliche FDP übernimmt die Macht in Berlin auch dank der jüngeren Wählerschaft des Landes – doch weiß sie noch nicht, was sie will.
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Eching: Bundestagsabgeordneter Leon Eckert (GRÜNE) sitzt künftig im Innenausschuss

Bevölkerungsschutz und nachhaltige Mobilität: Leon Eckert, Abgeordneter für Die Grünen, übernimmt in der kommenden Wahlperiode einen Sitz im Innenausschuss.
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Mindestlohn, Kindergrundsicherung, Soli und Co.: Wer profitiert am meisten von den Plänen der Ampel-Koalition?

Die Ampel-Koalition steht und bringt auch finanzielle Entlastungen. Am meisten profitieren Geringverdiener und Familien von den geplanten Maßnahmen.
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Kühnert geht von Nachschärfungen im Koalitionsvertrag aus - SPD muss „eigene Standpunkte haben“

Der designierte SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat angekündigt, dass es aller Voraussicht nach noch Nachschärfungen am Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung geben …
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Merkel übergibt an Scholz: CSU-Chef Söder gratuliert neuem Kanzler – und kündigt Schonfrist an

Der Bundestag hat Olaf Scholz zum neuen Bundeskanzler gewählt. Scholz und seine Minister sprachen den Eid, danach folgten die Amtsübergaben in den Ministerien. …
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„Kein Welpenschutz“: Die CSU in der Opposition - Wie sich Dobrindt, Blume und Söder die Rollen aufteilen

16 Jahre an der Macht - nun muss die CSU in die Opposition. Die Söder-Partei muss sich für diese Rolle neu sortieren.
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Scholz vor Wahl zum Bundeskanzler: So sehen Sie die Vereidigung live im TV und im Live-Stream

Olaf Scholz soll am Mittwochvormittag im Bundestag zum Kanzler gewählt werden. So verfolgen Sie die Wahl im TV und im Live-Stream.
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Grünen-Fraktion wählt weibliche Doppelspitze: Haßelmann und Dröge neue Vorsitzende

Die Fraktion der Partei Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag hat eine neue Doppelspitze. Britt Haßelmann und Katharina Dröge stehen der Fraktion nun vor.
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Parlamentswahl im September

Bundestagswahl 2021: Wie und was in Deutschland gewählt wird

Bei der Bundestagswahl werden im September 2021 die nächsten Volksvertreter gewählt. Hier erfahren Sie die Hintergründe und den Ablauf des Urnengangs im Herbst.

  • Die Bundestagswahl 2021 findet am 26. September statt.
  • Volljährige deutsche Staatsbürger sind dazu berechtigt, an der Bundestagswahl teilzunehmen.
  • Die Zusammensetzung des Bundestages hängt von der Anzahl an Erst- und Zweitstimmen ab.

München – Nach vier Jahren steht im Herbst die Bundestagswahl 2021 an. Deutsche Staatsbürger können dann wieder das Parlament wählen, das die nächsten Jahre mit politischen Entscheidungen für die Zukunft der Bevölkerung die Weichen stellt. Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland gewährt jedem Staatsbürger, der das 18. Lebensjahr vollendet hat, das Recht, in einer freien Wahl durch geheime Stimmabgabe an der Bundestagswahl teilzunehmen.

Mit dem abgegebenen Votum wählt dieser die Bundestagsabgeordneten, die in ihrer Gesamtheit das nächste Parlament im deutschen Bundestag bilden. Die Bundestagswahl wird alle vier Jahre an einem Sonntag abgehalten. Aktueller Termin: 26. September 2021.

Bundestagswahl und die Demokratie

Eine Demokratie ohne Wahlen erscheint unmöglich. Deshalb entscheiden bei der Bundestagswahl alle vier Jahre schätzungsgemäß 60 Millionen Deutsche darüber, wer in der nächsten Legislaturperiode regieren darf. Durch ihre Stimme legitimieren die Wahlberechtigten eine politische Herrschaft für einen auf vier Jahre begrenzten Zeitraum. Diese Regelung soll nicht nur sicherstellen, dass sich das politische Gemeinwesen in regelmäßigen Abständen nach den Bedürfnissen des Volkes begründen muss. Es handelt sich auch um einen Kontrollmechanismus, der die amtierende Regierung dazu bewegen soll, sich so zu verhalten, dass die Mehrheit der Bevölkerung mit ihr zufrieden ist.

Um jedem Bürger die Gleichberechtigung einzuräumen, persönlich im Wahllokal zu erscheinen, wurde festgelegt, dass der Wahltag entweder an einem Sonntag oder einem gesetzlichen Feiertag stattfinden muss. In der Regel finden die Bundestagswahlen aber an einem Sonntag statt, weshalb dieser Tag auch als „Wahlsonntag“ bezeichnet wird. So wird es auch bei der Bundestagswahl 2021 sein.

Bundestagswahl 2021: Zwei Ziele stehen im Vordergrund

Bei der Gestaltung des Wahlsystems verfolgten die Verfasser des Grundgesetzes zwei wichtige Zielsetzungen. Zum einen wollten sie das Verhältniswahlrecht wiederherstellen, wie es zuvor in der Weimarer Republik bestand. Dabei werden die Sitze in der Legislative nach dem prozentualen Anteil einer Partei an Wählerstimmen verteilt. Eine Partei, die bei der Bundestagswahl 10 Prozent der Wählerstimmen erhält, bekommt dementsprechend 10 Prozent der Sitze im Bundestag. Die sich aus dieser Verhältnismäßigkeit ergebenden Mandate nennt man „Proporzmandate“.

Das zweite Ziel war es, ein System mit Einzelwahlkreisen zu bilden. In Deutschland gibt es heute insgesamt 299 Wahlkreise, die so eingeteilt sind, dass in jedem Wahlkreis eine ungefähr gleiche Anzahl an Bundesbürgern wohnhaft ist. Innerhalb eines Wahlkreises stimmen die Wahlberechtigten dann über die Besetzung eines oder mehrerer Mandate ab. Die Vertretungsbeauftragten im Kontext der Bundestagswahl sind die Bundestagsabgeordneten.

Die Kandidaten der Bundestagswahl 2021

Zu wählen gilt es insgesamt 598 Bundestagsabgeordnete, die die Sitze des Bundestages besetzen. Um sich für die anstehende Bundestagswahl 2021 aufstellen zu lassen, benötigen die Kandidaten die Unterstützung ihrer parteilichen Basis. Zwar können sich auch parteilose Kandidaten aufstellen lassen, solange sie eine Petition mit mindestens 200 Unterschriften vorlegen können, jedoch ist es ohne die Unterstützung und die Organisation einer etablierten Partei sehr schwierig, gegen die Konkurrenz zu bestehen. Insgesamt nehmen 42 Parteien an der Bundestagswahl teil.

Die Kür der Kandidaten beginnt etwa ein Jahr vor der Bundestagswahl. Ihre Aufstellung wird auch als „Elitenrekrutierung“ bezeichnet. Dabei existieren zwei Möglichkeiten für eine Kandidatur: Die Kandidatur im Wahlkreis zum einen und die Kandidatur über eine Landesliste zum anderen. Die Kandidaten eines Wahlkreises werden mit der Erststimme gewählt. Daraus ergeben sich die sogenannten Direktmandate. Die Kandidaten auf der Landesliste hingegen werden nicht persönlich gewählt. Sie erhalten die Sitze, die der Partei nach Auszählung der Zweitstimmen zustehen.

Das sind die Kanzlerkandidaten der Bundestagswahl 2021:

Das sind die Spitzenkandidaten der Bundestagswahl 2021:

  • Christian Lindner (FDP)
  • Alexander Dobrindt (CSU)
  • Dietmar Bartsch und Janine Wissler (Die Linke)
  • Tino Chrupalla und Alice Weidel (AfD)

Bundestagswahl 2021: Das hat es mit Erst- und Zweitstimme auf sich

Nach dem deutschen Wahlsystem gibt jeder Wähler bei einer Bundestagswahl also zwei Stimmen ab. Mit der Erststimme wählt der Wähler, wie bereits erwähnt, einen Kandidaten, der für einen bestimmten Wahlkreis kandidiert. Der Kandidat, der die meisten Stimmen erhält, ist der Vertreter des Wahlkreises. Die Hälfte der Abgeordneten im Bundestag wird direkt aus diesen Bezirken gewählt. Die Zweitstimme wird für eine bestimmte politische Partei abgegeben. Die summierten Zweitstimmen bestimmen den prozentualen Anteil der Parteien an den Wählerstimmen, weshalb sie für die Verteilung der Sitze im Bundestag deutlich wichtiger sind. Der Reihe nach werden dann alle verfügbaren Sitze an Kandidaten der Landesliste vergeben.

Die bei der Bundestagswahl abgegebenen Stimmen werden innerhalb des Wahlkreises ausgezählt, bevor der Wahlvorstand die Zahlen erfasst und über einige Stationen an den Bundeswahlleiter weiterleitet. Der Bundeswahlleiter wiederum veröffentlicht sowohl das vorläufig amtliche Endergebnis als auch das amtliche Endergebnis. Sein Sitz befindet sich im Statistischen Bundesamt in Wiesbaden.

Nach der Bundestagswahl: Verteilung der Sitze im Bundestag

Bei der Bundestagswahl wird zunächst die Zahl der erfolgreichen unabhängigen Direktkandidaten und der erfolgreichen Direktkandidaten, deren Partei es nicht in den Deutschen Bundestag geschafft hat, aus der Gesamtzahl von 598 Mandaten entnommen. Die verbleibenden Proporzmandate werden im Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren auf die Parteien verteilt, die mindestens 5 Prozent der Wählerstimmen erreicht haben oder drei Direktmandate erhalten haben. Anschließend werden die errungenen Proporzmandate jeder Partei nach dem gleichen Verfahren auf die Kandidatenlisten der Bundesländer entsprechend der Anzahl ihrer Zweitstimmen in den jeweiligen Bundesländern verteilt. Im Anschluss werden die Kandidaten ermittelt, die einen Sitz im Bundestag errungen haben.

Bei der Bundestagswahl erhalten als Erstes die Direktkandidaten einer Partei ihre Mandate in einem Bundesland. Innerhalb der Bundesländer, in denen die Zahl der errungenen Direktmandate einer Partei kleiner ist als die Zahl der errungenen Proporzmandate, wird die Differenz durch die Listenmandate ausgeglichen. Das heißt, die Kandidaten der Landesliste werden in der Reihenfolge ihres Auftretens berücksichtigt. Die Kandidaten, die in ihrem Wahlkreis bereits ein Direktmandat errungen haben, werden einfach weggelassen.

Bundestagswahlen: Überhangmandate und Ausgleichsmandate

Erhält eine Partei bei der anstehenden Bundestagswahl 2021 in einem Bundesland mehr Direktmandate als Proporzmandate, erhalten alle erfolgreichen Kandidaten in den Wahlkreisen zusätzliche Sitze im Bundestag. Diese Sitze werden „Überhangmandate“ genannt. Der Bundestag wird also um die zusätzlich gewonnenen Sitze größer. Ausgleichsmandate gibt es hingegen erst seit der Wahlrechtsänderung 2013. Durch sie werden anfallende Überhangsmandate ausgeglichen. Dabei vergrößert sich die Gesamtanzahl der Sitze im Bundestag so lange bis alle erteilten Überhangsmandate ausgeglichen sind, sodass sie keinen Vorteil mehr darstellen.

Bundestagswahl 2021: Die Sperrklausel von 5 Prozent - und was dahintersteckt

Eine Ausnahme vom Verhältniswahlrecht ist die sogenannte 5-Prozent-Klausel, die auch unter dem Begriff der Fünfprozenthürde bekannt ist. Das Wahlgesetz schreibt vor, dass eine Partei mindestens fünf Prozent der Landesstimmen oder drei Wahlkreissitze erhalten muss, um überhaupt im Bundestag vertreten zu sein. Einst wurde die 5-Prozent-Klausel geschaffen, um die Ausbreitung kleiner extremistischer Parteien zu verhindern. Diese Wahlhürde hat den Erfolg kleinerer Parteien begrenzt und das Parteiensystem verfestigt. Die Sperrklausel gilt sowohl bei Bundestagswahlen als auch bei Landtags- und Kommunalwahlen.

Bundestagswahl 2021: Stimmabgabe am Wahlsonntag (26. September)

Um im Wahllokal seine Stimme abgeben zu dürfen, muss jeder Wahlberechtigte seine Wahlbenachrichtigung zur Bundestagswahl 2021 und ein gültiges Ausweisdokument mit sich führen. Dann läuft die Wahl wie folgt ab:

  • 1.      Nach Vorlage der Dokumente erhält der Wähler seinen Stimmzettel.
  • 2.      Mit diesem begibt er sich dann in eine der blickdichten Wahlkabinen.
  • 3.      Der Wähler macht seine Erst- und Zweitstimme mit einem Kreuz ersichtlich.
  • 4.      Vor Verlassen der Wahlkabine muss der Wahlzettel entsprechend geknickt werden.
  • 5.      Nach der Stimmabgabe begibt sich der Wähler zurück zum Wahlvorstand.
  • 6.      Bevor er die Wahlurne freigibt, prüft der Wahlvorstand, ob der Wähler in das Wahlregister eingetragen ist oder ein Zurückweisungsgrund, wie eine ungültige Stimmabgabe vorliegt.
  • 7.      Der Schriftführer verzeichnet die Stimmabgabe und trägt jede Wahl in das Wählerverzeichnis ein.

Damit ist die Stimmabgabe abgeschlossen.

Bundestagswahl und Ausnahmefälle: Vorgezogene Neuwahlen

Grundsätzlich müssen die Bundestagswahlen innerhalb von 46-48 Monaten nach der ersten Sitzung des amtierenden Bundestages stattfinden. Im Falle einer vorzeitigen Beendigung der Wahlperiode und der daraus resultierenden Auflösung des Parlaments durch den Bundespräsidenten müssen jedoch vorgezogene Neuwahlen stattfinden. Eine frühzeitige Auflösung erfolgt entweder, wenn die Regierung eine Vertrauensfrage auf Antrag des Bundeskanzlers verliert oder wenn keine Mehrheitsregierung gebildet werden kann. Ein Selbstauflösungsrecht für den Deutschen Bundestag existiert hingegen nicht.

Umfragen zur Bundestagswahl 2021 in Überblick: So entwickeln sich die Werte seit Januar

Im Wahljahr blicken die Parteien auf die Umfragen zur Bundestagswahl 2021 und sehen deutliche Veränderungen bei der Stärke der Fraktionen kommen.
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Wahlbenachrichtigung zu Bundestagswahl 2021: Wann sie bei Ihnen angekommen sein sollte

Brauche ich eine Wahlbenachrichtigung um bei der Bundestagswahl 2021, um wählen zu können? Wann sollte sie angekommen sein? Wir klären die wichtigsten Fragen.
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Bundestagswahl 2021: Welche Spitzenkandidaten schicken die etablierten Parteien ins Rennen?

Am 26. September findet die Bundestagswahl statt. Die Parteien haben sich mit ihren Spitzenkandidaten Monate vorher bereits in Stellung gebracht. Ein Überblick.
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Bundestagswahl: Was sind Überhangmandate und Ausgleichsmandate? Unterschied und Erklärung

Eigentlich sollten bei der Bundestagswahl 299 Abgeordnete über die Wahlkreise und die gleiche Anzahl über die Landeslisten einziehen. Tatsächlich werden es aber immer …
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Bundestagswahl erklärt: Wie setzt sich der Bundestag zusammen?

Direkt nach der Bundestagswahl ist unklar, wie die Zusammensetzung im Parlament genau aussehen wird. Erst, wenn alle Überhang- und Ausgleichsmandate verteilt sind, wird …
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Bundestagswahl und Bundeskanzlerwahl: Wann und wie wird der nächste Bundeskanzler gewählt?

Seit 2005 ist Angela Merkel im Amt, das sie nach der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 von ihrem Vorgänger Gerhard Schröder übernommen hat. Wie funktioniert die …
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