„Die Partei möchte mitbestimmen“

Mittelstetten - Zu mehr Gelassenheit im Verhältnis zwischen CSU-Bundestagsfraktion und Parteispitze mahnte Landrat Thomas Karmasin bei einem Diskussionsabend zur Bundestagswahl.

„Das gefällt mir nicht immer, was da abläuft.“ Prinzipiell könne jeder CSU-Abgeordnete für sich entscheiden, doch sei man in die Gesamtfraktion eingebunden. „Und die Partei in München möchte halt auch mitbestimmen“, sagte Karmasin.

Er ging auch auf das Verhalten der FDP ein. Deren Zweitstimmenkampagne sei geschickt, habe aber allenfalls in Zeiten Sinn gemacht, in denen die Liberalen um die Fünf-Prozent-Hürde kämpften. Warum jetzt Protestwähler verstärkt auch FDP wählen, könne er nicht nachvollziehen. „Vielleicht sind das die Wohlhabenden unter den Unzufriedenen.“

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare