+
Im Sommer werden Soldaten der Bundeswehr an Manövern in der Ukraine teilnehmen. Foto: Friso Gentsch/Symbolbild

Auswärtiges Amt

Bundeswehr beteiligt sich an Manövern in der Ukraine

Berlin - Die Bundeswehr wird sich in diesem Sommer an zwei Militärmanövern in der Ukraine beteiligen. Es sei beabsichtigt, mit "Einzelpersonal" an der Landstreitkräfte-Übung "Rapid Trident" und an dem Marine-Manöver "Sea Breeze" teilzunehmen.

Das geht aus einer Antwort des Auswärtigen Amts auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. An beiden Manövern hatte die Bundeswehr ungeachtet des Konflikts in der Ostukraine auch im vergangenen Jahr teilgenommen. Gegen beide Übungen protestierte Moskau damals.

An "Rapid Trident" (Schneller Dreizack) im westukrainischen Jaworiw - 50 Kilometer von Lwiw (Lemberg) entfernt - sind in diesem Jahr 1800 Soldaten aus 18 Ländern beteiligt und damit deutlich mehr als im vergangenen Jahr mit 1200 Soldaten. Das von den US-Streitkräften geführte Manöver soll am 20. Juli mit einer Zeremonie eröffnet werden und dann elf Tage dauern.

"Sea Breeze" (Seebrise) im Schwarzen Meer findet vom 31. August bis zum 12. September statt und wird gemeinsam von der Ukraine und den USA geführt.

dpa

Rapid Trident 2014

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Seehofer: Keine Steuererhöhungen und kein Verbrenner-Verbot
CSU-Chef Horst Seehofer hat Steuererhöhungen und ein Verbot von Diesel- und Benzinmotoren nach der Bundestagswahl ausgeschlossen.
Seehofer: Keine Steuererhöhungen und kein Verbrenner-Verbot
Raketeneinschlag am Eingang der Messe Damaskus - vier Tote
Beim Einschlag einer Rakete am Eingang zur Internationalen Messe in der syrischen Hauptstadt Damaskus sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen.
Raketeneinschlag am Eingang der Messe Damaskus - vier Tote
Ermittler verfolgen nach Anschlag in Barcelona neue Spur
Die Polizei sucht noch immer nach den Schlüsselfiguren des Terrors in Katalonien. Bei der Trauerfeier in der imposanten Sagrada Familia ist das Nebensache. Es geht um …
Ermittler verfolgen nach Anschlag in Barcelona neue Spur
Zehn Extremisten in Bangladesch zum Tode verurteilt
Zehn Extremisten sind in Bangladesch wegen eines geplanten Attentats auf Ministerpräsidentin Sheikh Hasina zum Tode verurteilt worden.
Zehn Extremisten in Bangladesch zum Tode verurteilt

Kommentare