Hambacher Forst: Nach Tod des Journalisten fordern Aktivisten sofortigen Abbruch des Einsatzes

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Auf einen Bundeswehrkonvoi in der Nähe von Kabul wurde ein Sprengstoffanschlag verübt

Konvoi attackiert

Anschlag auf Bundeswehr bei Kabul

Kabul - Auf einen Konvoi der Bundeswehr ist nahe dem Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul am Mittwoch ein Sprengstoffanschlag verübt worden.

Die radikalislamischen Taliban haben vor dem Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul einen Selbstmordanschlag auf einen Bundeswehrkonvoi verübt. Dabei wurden nach Angaben der internationalen Schutztruppe Isaf am Mittwoch aber keine Soldaten verletzt. Der Anschlag ereignete sich während eines Besuchs des amtierenden Verteidigungsministers Thomas de Maizière in Nordafghanistan.

Der Angreifer zündete ein mit Sprengstoff präpariertes Auto am Morgen in unmittelbarer Nähe des Konvois an einem vom Militär genutzten Eingang des Flughafens. „Die Explosion war sehr stark und hat noch weiter entfernte Häuser erschüttert“, sagte ein Anwohner in Kabul der Nachrichtenagentur dpa. „Der Angreifer wurde getötet, es gab aber keine Isaf-Opfer“, sagte Isaf-Sprecherin Latondra Kinley.

Ein „Gotteskrieger“ habe die Militärkolonne angegriffen, teilte Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid mit. In der Taliban-Mitteilung hieß es: „Zehn deutsche Soldaten wurden getötet und drei ihrer Fahrzeuge beschädigt.“

Die Taliban haben ihre Angriffe in diesem Jahr verstärkt. Im kommenden Jahr wird die internationale Schutztruppe ihren Kampfeinsatz in Afghanistan beenden. Die geplante Folgemission steht infrage, weil sich Präsident Hamid Karsai derzeit weigert, ein Sicherheitsabkommen mit den USA zu unterzeichnen.

Das Abkommen soll die Grundlage für den internationalen Militäreinsatz ab 2015 sein. Ohne den Vertrag droht auch ein Ende der Unterstützung für die afghanischen Sicherheitskräfte und der zivilen Wiederaufbauhilfe.

AFP/doa

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