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Laut Verteidigungsministerium werden keine Bundeswehrsoldaten in den Irak geschickt.

Einsatz in Kampfgebieten?

Bundeswehr: Kein deutscher Soldat in den Irak 

Berlin - Die Bundeswehrsoldaten im Nordirak halten sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums von allen umkämpften Gebieten fern.

Die Bundeswehrsoldaten im Nordirak halten sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums von allen umkämpften Gebieten fern. Das Ministerium dementierte am Mittwoch einen Bericht der Nachrichtenwebsite „The Daily Beast“, wonach deutsche KSK-Soldaten im Irak in der Nähe der Front gesichtet worden sein sollen. Die US-Website hatte unter Berufung auf kurdische Kommandeure gemeldet, die Peschmerga-Truppen würden in ihrem Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nahe der Stadt Summar von Spezialeinheiten aus Deutschland und den USA unterstützt.

„Von uns sind nur sechs Verbindungsleute in Zivil im Irak und diese verlassen die Stadt Erbil nicht“, sagte ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage. Die sechs Männer hätten in der Hauptstadt der kurdischen Autonomieregion nur eine einzige Aufgabe zu erfüllen: Die Hilfe der Bundesregierung zu koordinieren. Deutschland hat bereits Hilfsgüter in den Nordirak geflogen. An diesem Donnerstag soll erstmals militärische Ausrüstung für den Kampf gegen den Islamischen Staat dorthin geliefert werden. Später sollen Handfeuerwaffen, Handgranaten, Maschinengewehre und Panzerabwehrwaffen folgen.

dpa

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