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Muss die Bundeswehr neue Kampfjets in den USA einkaufen?

Wenig Handlungsspielraum für AKK

Nächster Flop für die Bundeswehr in Sicht: Eurofighter-Probleme - muss Trump aushelfen?

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2025 sollen die „Tornado“-Flieger der Bundeswehr ausgemustert werden. Doch mit dem Eurofighter gibt es Probleme - womöglich muss Annegret Kramp-Karrenbauer bei Trump shoppen gehen.

Bonn - Für die Bundeswehr scheint die nächste Schmach zu nahen: Eigentlich sollen 90 Tornados der Flotte bereits von 2025 an ausgemustert werden - und wie es scheint, bleibt Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) nichts anderes übrig, als die neuen Kampfjets in den USA einzukaufen. 

Kramp-Karrenbauer: Wenig Handlungsspielraum bei Kampfjet-Kauf für Bundeswehr

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, gibt es als Ersatz für die in die Jahre gekommenen Flieger zwei Optionen: „Eurofighter“ aus Europa oder amerikanische Jets des Typs „F-18“. Die europäischen Kampfjets könnten laut der Zeitung allerdings nicht rechtzeitig fertig werden, eine längere Instandhaltung der alten Maschinen wird ab Mitte des nächsten Jahrzehnts aber sehr teuer. Zudem schränke noch ein weiterer Punkt den Handlungsspielraum der Bundeswehr ein: Die Kampfjets müssen von den USA zertifiziert werden. 

Der Hintergrund ist dem Bericht zufolge, dass die Kampfjets im Ernstfall US-Atembomben aus der Eifel ans Ziel transportieren sollen. Die Amerikaner prüfen die Eignung aus diesem Grund aufwendig. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung sollen die Ergebnisse dieser Zertifizierung nun vorliegen. Laut den USA sei das amerikanische Modell geeignet, die Zertifizierung des „Eurofighters“ würde drei bis fünf Jahre länger dauern. Zeit, die die Bundeswehr offenbar nicht mehr hat. 

Bundeswehr: Baldige Entscheidung für oder gegen Kampfjets aus USA

Wegen der Probleme mit den europäischen „Eurofighter“ könnte es sein, dass eine Lücke der nuklearen Teilhabe Deutschlands entsteht, die Kramp-Karrenbauer verhindern möchte. Die Entscheidung über das Nachfolgemodell der Tornados soll im ersten Quartal 2020 fallen.

Der „F-18“ wäre aber unter Umständen sowieso nur eine Übergangslösung, da die Bundeswehr gemeinsam mit Frankreich bis 2040 eigene Kampfjets entwickeln möchte. Dennoch dürfte es für Kramp-Karrenbauer schwer werden, den Kauf in den USA durchzubringen - denn es ist fraglich, ob der Koalitionspartner SPD zustimmen würde.

Immer wieder fiel die Bundeswehr zuletzt mit Pannen auf. So zum Beispiel, als 350 neue Panzer bestellt wurden, die für die meisten Bundeswehr-Soldaten allerdings zu klein waren. Auch Kuriositäten bestimmen die Schlagzeilen dabei immer wieder. So hat ein Mann in Niedersachsen zum Beispiel einen Raketenwerfer am Straßenrand gefunden - und seit 2014 sind  ganze 39 Waffen „verloren gegangen“.

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