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Generalleutnant Hans-Werner Fritz.

"Es gibt immer ein Risiko"

General Fritz bewertet Afghanistan-Einsatz

Berlin - Der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Hans-Werner Fritz, hat den Einsatz in Afghanistan als zentrale Wegmarke für Deutschland bezeichnet.

„Dort sind wir in Kämpfe verwickelt worden, in einer Intensität, in einer Länge mit Opfern auf beiden Seiten - das haben wir bisher nicht erlebt“, sagte Fritz der Nachrichtenagentur dpa. „Das war für mich wirklich der Punkt, wo wir das scharfe Ende unseres Berufes erreicht haben. Es hat Trauer gegeben, es hat Tod gegeben, es hat Verwundung gegeben. Aber auch wir haben anderen das Leben nehmen müssen. Das darf man nicht vergessen.“

Fritz hatte die deutschen Truppen in Afghanistan 2010 und 2011 in der Zeit kommandiert, als die Gefährdung am Größten war. Als im Frühjahr 2010 innerhalb von zwei Wochen sieben deutsche Soldaten fielen, sagte der damalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei einer Trauerfeier: „Tod und Verwundung sind Begleiter unserer Einsätze geworden, und sie werden es auch in den nächsten Jahren sein - wohl nicht nur in Afghanistan.“

Fritz betonte, er teile diese Auffassung. „Wir haben derzeit 13 Einsätze mit rund 6000 Soldaten. Darunter sind auch Einsätze, bei denen die Bedrohung nicht so hoch ist. Aber es gibt immer ein Risiko.“

dpa

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