Bundeswehrverbandschef verteidigt Angriff von Kundus

Berlin - Bundeswehrverbandschef Ulrich Kirsch hat den umstrittenen Luftangriff auf zwei Tanklastzüge nahe der nordafghanischen Stadt Kundus am 4. September verteidigt.

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Im ARD-“Morgenmagazin“ nahm Kirsch den Bundeswehrkommandeur Oberst Georg Klein in Schutz. “Oberst Klein fühlte sich durch die Tanklastwagen bedroht. Wir tun uns in Deutschland leicht zu beurteilen, was er hätte tun sollen.“ Achtmal seien in Afghanistan bereits Tanklastzüge für Anschläge benutzt worden, erklärte Kirsch. Der Verbandschef kritisierte die Öffentlichkeitsarbeit des Verteidigungsministeriums unter Minister Franz Josef Jung. Dessen zögerliche Öffentlichkeitsarbeit komme jetzt “zurück als Bumerang auf die Regierungsbank.“ Kirsch sagte, er wisse nicht, ob die Informationsfehler beim ehemaligen Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan oder nicht vielmehr bei der Pressearbeit des Ministeriums zu suchen seien.

Der blutige Angriff in Kundus

Der blutige Angriff in Kundus

dpa

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