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Petr Bystron

Landesparteitag in Greding

Offiziell: Bystron kandidiert für AfD-Bundesvorstand

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Petr Bystron möchte auf Bundesebene der AfD eine  stärkere Rolle spielen: Er kandidiert als Teil des Bundesvorstands.

Greding - Jetzt ist es offiziell: Der scheidende Landeschef Petr Bystron kandidiert für den Bundesvorstand der AfD. „Ich möchte meinen ganzen Fokus auf Berlin richten“, sagte der Bundestagsabgeordnete aus München am Samstag beim Landesparteitag in Greding. Gerüchte um eine Bewerbung hatte es schon länger gegeben. Vermutlich wird Bystron als Beisitzer kandidieren, nähere Auskünfte gab er zunächst nicht.

Bystron (44) leitete den Landesverband zwei Jahre lang. Bei der heutigen Vorstandswahl tritt er nicht mehr als bayerische Vorsitzender an. Bei seinem Grußwort wurde er von den Delegierten in Bayern mit Applaus gefeiert. Er wolle „120 Prozent in Berlin“ arbeiten, sich in der Außenpolitik einbringen, sagte er unserer Zeitung. „Da kann ich nicht auch noch operativ den Laden in Bayern führen.“ Unter ihm stieg die Mitgliederzahl von 2200 auf knapp 4000, es gab aber auch Kritik: Etwa, weil Bystron mehrere Monate lang vom Verfassungsschutz beobachtet wurde. Mit seinem Rückzug wolle er auch vermeiden, dass die gesamte Partei in den Fokus der Behörde rückt, sagt er. Um die Nachfolge gibt eseinen Wettstreit mehrere Kandidaten, der heute entschieden werden soll. Alles deutet auf Kampfkandidaturen hin.

Die Bundes-AfD trifft sich kommendes Wochenende zum Delegierten-Parteitag in Hannover. Dort wird der Vorstand neu gewählt, derzeit können sich Kandidaten bewerben. Die Partei führt momentan Jörg Meuthen aus Baden-Württemberg allein, nachdem sich Frauke Petry nach der Bundestagswahl aus der Partei zurückgezogen hatte. Aus Bayern sitzt aktuell Dirk Driesang (Kreis Fürstenfeldbruck) als Beisitzer im Vorstand, er will aber nicht mehr kandidieren. Der Ausgang der Abstimmung ist offen - er ist auch richtungsweisend für die künftige Ausrichtung der Partei.

dor

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