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CDU/CSU enteilt: Nächste Umfrage-Watschn für Scholz - „SPD würde nicht den Kanzler stellen“

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Von: Patrick Mayer

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Wegen seiner Ukraine-Politik in der Kritik: Kanzler OLaf Scholz (SPD).
Wegen seiner Ukraine-Politik in der Kritik: Kanzler OLaf Scholz (SPD). © IMAGO / NurPhoto

Die Kritik an Kanzler Olaf Scholz wegen dessen Ukraine-Politik spiegelt sich in einer Umfrage wider. Auch die Prognose für die NRW-Landtagswahl ist für die SPD eher bitter.

München/Berlin - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) steht wegen seiner Politik im Ukraine-Konflikt teils gehörig in der Kritik. Friedrich Merz von der CDU, Oppositionsführer im Deutschen Bundestag, wirft dem Regierungschef „Zögern, Zaudern und Ängstlichkeit“ im Führungsstil vor. 

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Auch die Koalitionspartner in der „Ampel“ machen Druck. So erklärte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP, zuletzt wiederholt, dass Deutschland mit Blick auf die Lieferung schwerer Waffen an Kiew Wochen verplempert habe. Besagte Kritik macht sich offenbar auch in der Wählergunst bemerkbar. Zuletzt besagte das RTL/ntv-Trendbarometer, dass die Union aus bundesweiter CDU und bayerischer CSU in der Wählergunst um drei Prozentpunkte an der regierenden SPD vorbeigezogen sei.

Jetzt gab es den nächsten Dämpfer für Scholz, auf Bairisch eine Watsch‘n. Denn: Laut aktueller INSA-Umfrage vom 9. Mai im Auftrag der Bild ziehen CDU und CSU der SPD weit davon. Erhoben wurde die sogenannte Sonntagsfrage, also die Frage danach, wen die Bürger wählen würden, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Demnach gewinnt die Union einen halben Prozentpunkt und steigt auf 27,5 Prozent der möglichen Stimmen. Die Sozialdemokraten verlieren dagegen einen halben Prozentpunkt, fallen auf 22,5 Prozent der möglichen Stimmen in der deutschen Bevölkerung.

Die Grünen folgen mit 19 Prozent, die Linken kämen mit 3,5 Prozent der Stimmen als Fraktion nicht einmal ins Parlament. Folgende Liste zeigt die Prozentzahlen der Parteien in der INSA-Umfrage:

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„Die Union baut ihren Vorsprung vor der SPD weiter aus. Nach einem solchen Wahlergebnis würde die SPD wahrscheinlich nicht mehr den Kanzler stellen“, erklärte INSA-Chef Hermann Binkert der Bild. Damit nicht genug. In der Umfrage wurde auch eine Prognose zur Landtagswahl 2022 in Nordrhein-Westfalen (NRW) am 14. Mai erhoben.

Umfrage vor der NRW-Landtagswahl: 44 Prozent glauben an Wahlsieg der CDU

Demnach glauben 44 Prozent der Befragten, dass sich die CDU nach dem Wahlsieg bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein am vergangenen Wochenende nun auch im mit 17,9 Millionen Einwohnern größten Bundesland durchsetzen wird. Hendrik Wüst (CDU) würde damit Ministerpräsident bleiben. 25 Prozent der Befragten glauben indes, dass die SPD und deren Spitzenkandidat Thomas Kutschaty die NRW-Landtagswahl gewinnen. (pm)

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