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Peter Tauber.

Ankündigung für den Wahlkampf

Tauber: Schulz redet Deutschland schlecht

Berlin - Der Generalsekretär der CDU, Peter Tauber, hat einen fairen Wahlkampf ohne persönliche Angriffe auf den neuen SPD-Parteivorsitzenden Martin Schulz angekündigt.

„Wir können hart in der Sache streiten, aber wir werden Herrn Schulz nicht persönlich angreifen“, sagte Tauber im ARD-Morgenmagazin. Schulz war am Tag zuvor auf einem SPD-Parteitag mit 100 Prozent der Stimmen zum neuen Parteivorsitzenden gewählt worden.

Tauber kritisierte, dass der SPD-Chef dabei kaum konkrete Aussagen zu seinem politischen Programm machte. „Was mich sehr stört ist, dass er erstens nicht sagt, wie er das alles machen will“, sagte Tauber. „Und dann stört mich sehr, dass er das Land eigentlich schlecht redet. Wir können natürlich Dinge immer noch besser machen. Aber vieles läuft in Deutschland gerade im Vergleich zu 2005, als rot-grün abgewählt wurde, doch sehr gut.“

Barley verteidigt Schulz

SPD-Generalsekretärin Katarina Barley bat Zeit bei der Ausformulierung des Wahlprogramms. Die noch unkonkreten Positionen von Schulz hätten auch mit "Respekt vor der Partei" zu tun, sagte Barley am Montag im "Morgenmagazin" der ARD. In der SPD gebe es seit fast einem Jahr einen "sehr umfangreichen Programmprozess".

"Da wäre es auch komisch, wenn er käme und von oben herab verkünden würde, was wir machen", erklärte Barley. Das sei nicht Tradition der Partei. "Wir erarbeiten das gemeinsam und im Juni ist dann der Programmparteitag."

Erst am Wochenende hatte die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner Schulz als einen Populisten bezeichnet.

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