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CDU droht nächste Wahl-Schlappe: Laschet-Nachfolger schon bald wieder weg?

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Von: Felix Durach

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Armin Laschet beglückwünscht seinen Nachfolger als CDU-Landesvorsitzenden Hendrik Wüst.
Armin Laschet beglückwünscht seinen Nachfolger als CDU-Landesvorsitzenden Hendrik Wüst. © Bernd Thissen/dpa

Trotz neuer Landesspitze könnte der CDU in Nordrhein-Westfalen im Mai die nächste Wahl-Schlappe drohen. In einer neuen Umfrage verliert die Partei weiter.

Düsseldorf – Die CDU in Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Vorsitzenden. Verkehrsminister Hendrik Wüst wurde am Landesparteitag der Christdemokraten am Samstagnachmittag mit 98,3 Prozent der Stimmen zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Damit folgt der 46-Jährige auf den CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet, der künftig als Abgeordneter im Bundestag sitzen wird. In der kommenden Woche soll Wüst darüber hinaus auch die Nachfolge von Laschet als Ministerpräsident antreten. Vorausgesetzt er erhält die Mehrheit der Stimmen im Düsseldorfer Landtag.

Nächste Umfrage-Schlappe: CDU verliert in NRW weiter - deutlich hinter der SPD

Der Zeitpunkt für die Übernahme der CDU könnte für Wüst jedoch nur kaum schlechter sein. Im bevölkerungsreichsten Bundesland stehen im kommenden Mai Landtagswahlen an und wenn man den aktuellen Umfragen glaubt, könnte Wüsts Karriere als Ministerpräsident dann bereits ihr schnelles Ende finden.

Denn wie eine aktuelle Umfrage von wahlkreisprognose.de zeigt, könnte der CDU acht Monate nach den historischen Stimmverlusten bei der Bundestagswahl die nächste Schlappe bevorstehen. Die Christdemokraten erhalten in der aktuellen Umfrage lediglich noch 22 Prozent der Stimmen und verlieren somit drei Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Umfrage. Damit landet die CDU nicht nur elf Prozentpunkte hinter ihrem Ergebnis bei der Landtagswahl 2017, sondern auch ganze acht Prozentpunkte hinter der SPD.

SPD legt auch in NRW zu - auch FDP gewinnt in Umfrage an Zustimmung

Die Sozialdemokraten verbessern ihr Ergebnis um 5,5 Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Umfrage und stehen somit bei 30 Prozent. Bei der Wahl 2017 erhielt die SPD 31,2 Prozent der Stimmen. Neben den Sozialdemokraten kann auch die FDP Stimmgewinne verzeichnen. Die Umfragewerte der Freien Demokraten steigern sich um 4 Prozentpunkte auf 16 Prozent. Damit stehen die Liberalen nur knapp hinter den Grünen, die einen Verlust von 3,5 Prozentpunkten verzeichnen und mit 16,5 Prozent drittstärkste Kraft in der Umfrage werden.

Die AfD verliert weiterhin und kommt auf sechs Prozent (-2 Prozentpunkte) und auch die Linke fährt Verluste ein und rutscht deutlich unter die Fünf-Prozent-Hürde auf 2,5 Prozent (-2 Prozentpunkte). (fd)

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