Schleswig-Holstein: CDU strebt Koalition mit den Grünen an

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Schleswig-Holstein: CDU strebt Koalition mit den Grünen an

Schleswig-Holsteins CDU will die Grünen zu Gesprächen über die Bildung einer schwarz-grünen Landesregierung einladen.
Schleswig-Holstein: CDU strebt Koalition mit den Grünen an
Bundeswehr-Milliarden: Mützenich verliert die Geduld mit Merz – Lindner fällt ihm direkt in den Rücken

„Es gibt auch andere Wege“

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Nach Wahlerfolg der CDU

Regierungsbildung in NRW: CDU und Grüne wollen offiziell sondieren - doch Neubaur erwähnt auch mögliche Ampel
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CDU

Die Christlich Demokratische Union Deutschlands, bekannt unter der Kurzbezeichnung CDU, gründete sich nach dem Zweiten Weltkrieg. Ihr Anspruch war es, eine christlich-demokratische Partei zu bilden, die als Volkspartei fungiert und damit für alle Bürger und Bürgerinnen offensteht. Die CDU gilt als erfolgreichste Partei in Deutschland und beruft sich auf christlich-demokratische sowie konservative und wirtschaftsliberale Werte. Zudem präsentiert sich die Partei pro-europäisch. Die damalige Vorsitzende der CDU Angela Merkel hat seit 2005 das Amt der Bundeskanzlerin inne und ist damit die erste Frau, die dieses Amt in Deutschland ausübt. Parteivorsitzender der CDU ist seit 31. Januar 2022 Friedrich Merz.

CDU und Grüne starten Sondierungen zu möglicher Koalition

In Nordrhein-Westfalen bahnt sich die erste schwarz-grüne Koalition für das einwohnerstärkste Bundesland an. Schon in dieser Woche wollen CDU und Grüne …
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Neue Grüne, neue CDU: „Jahrzehnt der SPD“ schon verpufft? Warum Schwarz-Grün nun wieder Thema wird

Schleswig-Holstein, NRW - und die aktuellen Umfragen: Überall gewinnen CDU und Grüne. Das Bündnis wird bald ein größeres Thema. Ist der SPD-Höhenflug schon wieder passé?
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Gespräche über Jamaika-Neuauflage im Norden gescheitert

Die Wunschkoalition von Ministerpräsident Günther ist vom Tisch. CDU, Grüne und FDP konnten sich nicht über eine Neuauflage der Jamaika-Koalition einigen. Folgt nun …
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Förderwirrwarr und mehr Geld: CDU-Fraktion hat Forderungen

Die Finanzierung von Städten, Gemeinden und Kreisen durch das Land ist ein Dauerbrenner der politischen Auseinandersetzung in Thüringen. Die oppositionelle CDU-Fraktion …
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NRW-Wahl: Grüne wollen nach Wüst-Flirt erst mit CDU sprechen - lassen sich aber SPD-Hintertür offen

Nach der NRW-Wahl ist vor den Koalitionsgesprächen. Königsmacher sind die Grünen, die zunächst mit der CDU sprechen wollen - sich aber nicht vor der SPD verschließen.
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NRW-Wahl: Ordnungsamt muss bei Wüst-Party anrücken - Merz über Wahlsieg: „CDU wieder auf Platz eins“

Die CDU feiert bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen einen klaren Sieg. Auch die Grünen jubeln. Kommt jetzt Schwarz-Grün? Die NRW-Wahl im Live-Ticker. 
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Gescheiterte Impfpflicht: Lauterbach klagt Union an - schon beinahe peinlich

Karl Lauterbach (SPD) schiebt der Union die Schuld für die gescheiterte Impfpflicht zu. Das Verhalten des Gesundheitsministers ist schon beinahe peinlich, kommentiert …
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Stephan Toscani soll neuer CDU-Chef im Saarland werden

Nach einer bitteren Niederlage bei der Landtagswahl im März will Tobias Hans den Parteivorsitz im Saarland abgeben. Womöglich wird er von einem der erfahrensten …
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CDU-Landesvorstand gibt grünes Licht für Sondierungen in NRW

Einen Tag nach der gewonnenen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen hat der CDU-Landesvorstand grünes Licht gegeben für Sondierungsgespräche mit SPD, Grünen und FDP. „Die …
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Ampel in Berlin will trotz NRW-Wahl Kurs fortsetzen

Bis ins ferne Berlin sind die Auswirkungen der NRW-Wahl zu spüren. Zwar verlieren zwei der drei Ampel-Partner schon den zweiten Sonntag in Folge. Die Ansage ist trotzdem …
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Nach NRW-Wahl: Wie geht es jetzt weiter?

Nach der Landtagswahl in NRW stellen sich viele Fragen: Bleibt Wüst Ministerpräsident? Wer wird Minister? Wann starten die Koalitionsverhandlungen?
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CDU im Wahlrausch: Günther und Wüst räumen ab - zittert Merz jetzt vor der K-Frage?

Das Politikjahr 2022 bringt zwei ambitionierte CDU-Sieger zum Vorschein. Daniel Günther und Hendrik Wüst. Sind sie womöglich auch eine Option für die K-Frage?
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Wüst flirtet die Grünen an: Koalitions-Premiere in NRW möglich – zwei Stolpersteine warten

CDU und Grüne könnten bald Nordrhein-Westfalen regieren. Was heißt das konkret? Beim Klimaschutz liegen sie nah beieinander, bei innerer Sicherheit nicht. 
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Merz sieht CDU nach NRW-Wahlerfolg wieder auf Platz eins

Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz sieht seine Partei nach dem Wahlerfolg in Nordrhein-Westfalen auch bundesweit wieder in der Erfolgsspur. „Seit dem gestrigen Tag ist …
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NRW steuert auf Schwarz-Grün zu - Kaum Chance für Ampel

Zwei Gewinner hat die NRW-Landtagswahl hervorgebracht: CDU und Grüne. Das erste schwarz-grünes Bündnis in Nordrhein-Westfalen gilt nun als wahrscheinlich. Die SPD wird …
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Alle Zahlen zur NRW-Wahl: Vorläufiges Endergebnis zeigt klaren Sieger – Suche nach Regierungsbündnis

Die CDU hat die NRW-Landtagswahl 2022 laut vorläufigem Endergebnis am Montag klar gewonnen. Der Überblick über das Ergebnis in Nordrhein-Westfalen.
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NRW-Grüne wollen vorerst zweigleisig fahren

Erstmals Schwarz-Grün im Industrieland NRW? Oder doch eine Ampel wie im Bund? Die Grünen wollen sich nach ihren kräftigen Zuwächsen vorerst nicht auf eine Richtung …
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Grüne Ampel-Könige, SPD in der Krise: Ist Scholz schuld? Schwarz-Grün und „Modell Laschet“ dämmern herauf

Olaf Scholz‘ Sieg bei der Bundestagswahl hat alle überrascht. Doch nun flackern alte Ideen auf: Etwa Schwarz-Grün – wenn auch zunächst nur in NRW. Oder sogar das Modell …
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„Von der Liebe ist nicht viel übrig“: NRW-Wahlsieger CDU erzürnt FDP – Laschet feiert mit Wüst

Für reichlich Zündstoff ist bei der NRW-Wahl gesorgt: Die CDU gewinnt, steht aber vor einem Problem - der bisherige Partner FDP ist verschnupft. Die Reaktionen im Ticker.
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Partei mit längster Regierungszeit

CDU: Geschichte, Vorsitzende, Kanzler und Inhalte der Volkspartei

Die Christlich Demokratische Union (CDU) erweist sich bei der Regierungsverantwortung als erfolgreichste Partei in der bundesdeutschen Geschichte.

  • Die Christlich Demokratische Union Deutschlands hat die politische Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (BRD) so beeinflusst wie keine andere Partei.
  • Zu den Bundeskanzlern und Parteivorsitzenden der CDU zählen Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger, Helmut Kohl (87, † 2017) und Angela Merkel.
  • CDU-Politiker in zentralen Positionen wie Wolfgang Schäuble, die Generalsekretäre Heiner Geißler und Kurt Biedenkopf oder Rainer Barzel prägten und prägen die Partei.

CDU – Partei der Mitte

Berlin - Die Christlich Demokratische Union Deutschlands ist laut Eigenbeschreibung eine Volkspartei der Mitte. Sie bildet eine Fraktionsgemeinschaft mit der Christlich-Sozialen Union (CSU). Zwar hat die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) die meisten Parteimitglieder, aber bei der Regierungsverantwortung auf Bundesebene führt die CDU. Die Geschichte ihrer Bundeskanzler reicht von Konrad Adenauer bis Angela Merkel. Die Organisation gilt als Nachfolgerin der katholischen Zentrumspartei. Sie begann nach dem Zweiten Weltkrieg als Sammlungsbewegung des bürgerlichen Lagers, die eine Brücke zum protestantischen Milieu schlug.

1950 erfolgte die Gründung der CDU. Erster Bundeskanzler und Parteivorsitzender wurde Konrad Adenauer, auf ihn folgten Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger. Fast gelang dies auch Rainer Barzel im Jahr 1972. Im Jahr 1982 begann Helmut Kohl seine Kanzlerschaft, Angela Merkel wurde 2005 Bundeskanzlerin. Das Wirken Heiner Geißlers, Kurt Biedenkopfs und Wolfgang Schäubles zeigt den Einfluss weiterer Amtsträger in der Partei. Die CDU-Bundesgeschäftsstelle befindet sich im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin.

Adenauer – CDU-Parteivorsitzender und Bundeskanzler nach dem Zweiten Weltkrieg

Im Jahr 1949 fand die erste Bundestagswahl in der bundesdeutschen Geschichte statt. Die Unionsparteien, die CDU-Vorgänger, waren Wahlsieger. Sie stellten mit Konrad Adenauer den Bundeskanzler, der auch zum CDU-Parteivorsitzenden gewählt wurde. Unter Ludwig Erhard als Bundeswirtschaftsminister trat in Deutschland ein wirtschaftlicher Aufschwung ein. Die Politik beruhte auf dem Konzept der Sozialen Marktwirtschaft. Erhard sollte Adenauer später als Kanzler folgen, aber bald schon von Kurt Georg Kiesinger abgelöst werden. 1953 gewann die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) erneut die Bundestagswahl.

1957 erreichte die Partei die absolute Mehrheit. Die Westbindung der BRD mit Nato-Beitritt und Anlehnung an die USA war zentrales Thema. Adenauer erreichte insgesamt eine 14-jährige Amtszeit. Helmut Kohl und Angela Merkel sollten noch länger als Kanzler regieren. Im Jahr 1962 entstand das Amt des Generalsekretärs, um den Kanzler zu entlasten. In der Position wirkten später Politiker wie Heiner Geißler und Kurt Biedenkopf. Aber auch Vertreter wie Rainer Barzel und Wolfgang Schäuble sollten sich um die CDU verdient machen.

Geschichte der sechziger und siebziger Jahre: Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger und Rainer Barzel

Bei der Wahl Im Jahr 1961 erlitt die Christlich Demokratische Union Deutschlands erhebliche Stimmenverluste, ein Grund war Konrad Adenauers zögerliche Reaktion auf den Mauerbau. Er trat im Jahr 1963 zurück. Der neue Bundeskanzler Ludwig Erhard erlebte im Jahr 1966 den Koalitionsbruch durch die Freie Demokratische Partei (FDP). Der baden-württembergische Ministerpräsident Kurt Georg Kiesinger bildete eine Große Koalition mit der SPD unter Willy Brandt und wurde Kanzler. Bei der Wahl im Jahr 1969 war die CDU stärkste Partei, aber SPD und FDP stellten die Regierung. Erstmalig in der Geschichte folgte der Gang in die Opposition, wo sich später die Generalsekretäre Heiner Geißler und Kurt Biedenkopf auszeichneten.

Erneute Oppositionsarbeit war im Jahr 1998 unter Helmut Kohl, mit Wolfgang Schäuble als Parteivorsitzendem angesagt. Im Jahr 1971 übernahm Rainer Barzel den Parteivorsitz. Im Jahr 1972 wollte er Kanzler Brandt mit einem konstruktiven Misstrauensvotum ablösen und scheiterte. Später wurde die Bestechung zweier CDU-Abgeordneter durch die DDR-Staatssicherheit bekannt. Angela Merkel bezeichnete das Scheitern Barzels kurz vor der Kanzlerschaft beim Trauerstaatsakt zu seinen Ehren im Jahr 2006 als tragisch.

Helmut Kohl – Wiedervereinigung und Spendenaffäre

Auf Rainer Barzel folgte Helmut Kohl als Parteivorsitzender, der die organisatorische und programmatische Modernisierung der Partei vorantrieb. In Wahlkämpfen machte die Christlich Demokratische Union Deutschlands Boden gut. Daran hatten die Generalsekretäre Kurt Biedenkopf und ab dem Jahr 1977 Heiner Geißler erheblichen Anteil. Im Jahr 1982 kehrte die CDU an die Macht zurück und Helmut Kohl wurde nach Konrad Adenauer, Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger vierter Bundeskanzler für die Partei und blieb gleichzeitig Vorsitzender.

Kritik innerhalb der Partei führte auf dem Parteitag in Bremen 1989 zu einem „Putschversuch“, den Kohl abwehrte und in dessen Folge Heiner Geißler als Generalsekretär abgewählt wurde. Kohls Wirken in der Geschichte der deutschen Wiedervereinigung und sein außenpolitischer Status sicherte ihm weiterhin die Macht. Im Jahr 1998 verlor die CDU die Wahl. Ein weiterer Schlag war die Affäre um Parteispenden im Jahr 2000. Kohl trat als Ehrenvorsitzender der Partei zurück. Wolfgang Schäuble gab den Parteivorsitz ab und Angela Merkel wurde seine Nachfolgerin.

Angela Merkel – CDU-Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin

Angela Merkel erfüllte im Jahr 2000 das Amt des Generalsekretärs, wie früher Heiner Geißler oder Kurt Biedenkopf. Im Jahr 2005 übernahm sie nach Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger, Helmut Kohl und Beinahe-Kanzler Rainer Barzel das Kanzleramt für die Christlich Demokratische Union Deutschlands, als erste Frau in der deutschen Geschichte.

Die CDU regierte mit der SPD. Wolfgang Schäuble wurde Innenminister. Im Jahr 2009 koalierte die CDU mit den Liberalen, ab 2013 mit der SPD. Als Merkel angesichts der zunehmenden Zahl von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten im Jahr 2015 ablehnte, die nationalen Grenzen zu schließen, wurde sie vielfach kritisiert – auch aus den eigenen Reihen. Im Jahr 2017 begann in Koalition mit der SPD Merkels vierte Amtszeit als Kanzlerin. Annegret Kramp-Karrenbauer folgte ihr im Jahr 2018 als Parteivorsitzende und kündigte für 2020 ihren Rückzug an. Ihr folgte Armin Laschet im Januar 2021 als Bundesvorsitzender der CDU, der im Januar 2022 das Amt des Parteivorsitzenden an Friedrich Merz abtrat. Nach vier Amtszeiten als Bundeskanzlerin entschied sich Angela Merkel bei der Bundestagswahl 2021 gegen eine erneute Kandidatur.

CDU: Inhalte in der Geschichte

Die Geschichte der Christlich Demokratischen Union Deutschlands ist durch die jeweiligen Bundeskanzler geprägt. Unter Konrad Adenauer spielt die Westbindung eine wichtige Rolle, er schuf die sogenannte Sogtheorie, wonach ein neutrales Deutschland Gefahr laufe, in den Sog der Sowjetunion zu geraten. Das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft wurde unter den Kanzlern von Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger weitergeführt und ist bis heute Parteigrundsatz. In der Opposition entwickelte sich die CDU zur pluralistischen Volkspartei. Während Rainer Barzel die Fraktion führte, dominierte die Auseinandersetzung mit der Brandtschen Ostpolitik.

Unter dem Parteivorsitzenden Helmut Kohl und den Generalsekretären Kurt Biedenkopf und Heiner Geißler erfolgte in den siebziger Jahren die Modernisierung der Partei. Das erste Grundsatzprogramm von 1978 betonte Chancengerechtigkeit und setzte eher soziale Akzente. In Helmut Kohls Kanzlerschaft ab 1982 waren die Wiedervereinigung Deutschland und die Europapolitik wichtige Themen. In den Oppositionsjahren ab 1998 wurden unter dem Parteivorsitzenden Wolfgang Schäuble programmatische Neuerungen eingeleitet, bis sich der Parteispendenskandal ereignete. Danach öffnete sich die Union, wie diese Forderungen des Grundsatzprogramms von 2007 zeigen:

  • Familienpolitik: die Ehe ist „Leitbild der Gemeinschaft von Mann und Frau“, aber andere Formen der Partnerschaft werden respektiert
  • Finanzpolitik: Entwicklung eines einfachen und gerechten Steuersystems
  • Umweltpolitik: Erderwärmung soll auf maximal 2 Grad begrenzt werden

Die Kanzlerschaft Angela Merkels kennzeichnete inhaltlich insgesamt ein pragmatischer Regierungskurs.

Von Sünje Knutzen

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