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Jens Spahn ist genervt: In Berliner Restaurants wird seiner Meinung nach zu viel Englisch gesprochen.

Jens Spahn „ist genervt“

CDU-Politiker beschwert sich: Kellner in Berlin sprechen kein Deutsch

Englisch sprechende Kellner in Berlin sind CDU-Politiker Jens Spahn ein Dorn im Auge. Die Reaktionen auf seine Aussage lassen nicht lange auf sich warten.

Berlin - Ist Berlin eine internationale Hauptstadt? Und Englisch die vorherrschende Sprache? CDU-Politiker Jens Spahn zumindest ist genervt. Das äußert er gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). In deren Samstagsausgabe wird der Finanzsekretär zitiert: "Mir geht es auf den Zwirn, dass in manchen Berliner Restaurants die Bedienung nur Englisch spricht.“ Und weiter: „Auf so eine Schnapsidee käme in Paris sicher niemand.“ Generell könne das Zusammenleben in Deutschland nur funktionieren, wenn alle Deutsch sprechen. 

Seinen Vorstoß begründet Spahn laut NOZ mit Sorge um die Sicherheit Deutschlands, genauer: um Deutschlands kulturelle Sicherheit. Da folgt er zumindest sprachlich einem Parteikollegen aus dem Süden. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte gegenüber merkur.de* das Sicherheitskonzept des Freistaats mit dem Bonmot „Es gibt keine Freiheit ohne Sicherheit“ umschrieben. 

Dem Prinzip Ursache und Wirkung folgend, lassen die Reaktionen natürlich nicht lange auf sich warten. So twittert Grünen-Politiker Volker Beck:

Für die SPD reagiert Ralf Stegner:

Und FDP-Politiker Volker Wissing fragt spitz:

Jens Spahn hat die Kritik übrigens bereits gekontert und gibt sich ungerührt: „Irgendwann schreib ich ein Buch: ‚Pseudo-Erregung bei Twitter für Fortgeschrittene‘.“

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