+
AfD-Chefin Frauke Petry hat Verständnis dafür, dass sich immer mehr Menschen in Deutschland Waffen zulegen. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

CDU-Vize kritisiert Petry wegen Äußerung zu privaten Waffen

Berlin (dpa) - Der CDU-Vizevorsitzende Thomas Strobl hat AfD-Chefin Frauke Petry kritisiert, weil sie private Waffenkäufe gutheißt. Hintergrund ist der zunehmende Verkauf waffenscheinpflichtiger Schreckschusswaffen und Reizgassprays.

"Offenbar will Frau Petry, dass der Staat kapituliert und die Bürgerinnen und Bürger sich selbst in Wild-West-Manier schützen", sagte der baden-württembergische Innenminister Strobl den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Der Staat hat für die Sicherheit der Menschen zu garantieren."

Petry hatte auf eine Frage nach dem wachsenden Interesse an legalen Waffen gesagt: "Das ist kein Grund zur Besorgnis." In den Funke-Zeitungen fügte sie hinzu: "Jeder Gesetzestreue sollte in der Lage sein, sich selbst, seine Familie und seine Freunde zu schützen."

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Die General-Frage: Muss Scheuer den Posten wechseln?
CSU-Chef Horst Seehofer gibt Andreas Scheuer eine Jobgarantie. Diese könnte aber nur bis zu einer Regierungsbildung Gültigkeit haben.
Die General-Frage: Muss Scheuer den Posten wechseln?
CDU-Chefin Merkel als Rednerin beim CSU-Parteitag in Nürnberg erwartet
Zum Beginn des zweitägigen CSU-Parteitags in Nürnberg wird am Freitag (Beginn 14.00 Uhr, Rede 16.00 Uhr) die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet.
CDU-Chefin Merkel als Rednerin beim CSU-Parteitag in Nürnberg erwartet
Ermittlungen gegen mutmaßliche IS-Mitglieder aus Amri-Umfeld
An Waffen und Sprengstoff ließ sich einer der jungen Männer in Syrien oder Irak nach Überzeugung der Berliner Staatsanwaltschaft ausbilden. Vier mutmaßliche Islamisten …
Ermittlungen gegen mutmaßliche IS-Mitglieder aus Amri-Umfeld
Bericht: EU-Kommission bereitet Verfahren gegen Polen vor
Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission bereitet sich nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" auf ein Rechtsstaatsverfahren gegen Polen vor.
Bericht: EU-Kommission bereitet Verfahren gegen Polen vor

Kommentare