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Am Sonntag werden Tausende Türken bei einer Demonstration in Köln erwartet.

Großdemo geplant

CDU-Vize Spahn stellt doppelte Staatsbürgerschaft infrage

Berlin - Am Sonntag wollen tausende Erdogan-Anhängern in Köln demonstrieren. Anlass für CDU-Vize Jens Spahn, klare Loyalitäten zu fordern. 

Vor der Großdemonstration von Anhängern des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Köln hat CDU-Vize Jens Spahn die doppelte Staatsbürgerschaft infrage gestellt. Wessen Herz für Erdogan schlage und wer für ihn und seine AKP auf die Straße gehe, solle das besser in der Türkei tun, sagte Spahn dem „Tagesspiegel“ (Freitag). „Und dem müssen wir eine klare Entscheidung abverlangen.“ Die in Deutschland lebenden Türken müssten sich entscheiden, welchem der beiden Staaten ihre Loyalität gelte.

Gleichzeitig verlangte der CDU-Politiker, die Finanzierung von Moscheegemeinden in Deutschland aus dem Ausland zu beenden. „Ein Anfang wäre die Bereitschaft der türkischen Ditib-Gemeinden, in Deutschland ausgebildete Imame zu engagieren, die deutsche Sprache in ihren Gemeinden aktiv zu fördern und mit uns an ihrer organisatorischen Unabhängigkeit zu arbeiten“, sagte Spahn. Bis dahin sollte es keine Staatsverträge mit Ditib & Co. etwa über den Religionsunterricht geben.

dpa

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