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Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl.

CDU-Vize Strobl fordert

Grüne sollen Bündnis 90 aus Parteinamen streichen

Berlin - CDU-Vize Thomas Strobl hat die Grünen aufgefordert, den Zusatz "Bündnis 90" aus ihrem Parteinamen zu streichen. Das gelte vor allem, wenn sie sich auf eine rot-rot-grüne Koalition einlassen.

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl hat die Grünen aufgefordert, nach ihrem Votum für eine rot-rot-grüne Koalition in Thüringen den Zusatz „Bündnis 90“ aus ihrem Parteinamen zu streichen. „Es ist geschichtsvergessen, einen Politiker der umbenannten SED zum Ministerpräsidenten zu wählen“, sagte Strobl der „Welt“ (Online). „Diese Partei nennt sich Bündnis 90/Die Grünen und unterstreicht damit ihre bürgerrechtliche Tradition. Ich fordere die Grünen auf, Bündnis 90 aus ihrem Parteinamen zu streichen, wenn sie sich auf eine rot-rot-grüne Koalition in Thüringen einlassen.“

In Thüringen wollen Linke, SPD und Grüne über die Bildung einer Koalition unter Führung eines linken Ministerpräsidenten verhandeln. Rechnerisch wäre auch eine schwarz-rote oder schwarz-rot-grüne Koalition möglich gewesen. Im Bündnis 90 schlossen sich 1990 diverse Bürgerrechtsgruppen der DDR zusammen und kooperierten mit den Grünen. 1993 fusionierten die Grünen auf Bundesebene mit der Gruppierung und firmieren seither als Bündnis 90/Die Grünen.

dpa

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