+
Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl.

CDU-Vizechef: Müssen AfD-Themen ernst nehmen

Berlin - Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl hat davor gewarnt, vor den Themen der eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD) die Augen zu verschließen.

„Dazu gehört auch die innere Sicherheit, die Zunahme der Wohnungseinbrüche zum Beispiel“, sagte er der Zeitung „Die Welt“ (Samstag). „Die CDU darf die Bürger mit solchen Themen nicht alleinlassen, sondern muss für den handlungsfähigen Staat sorgen, der die Menschen vor kriminellen Banden schützt.“ Eine Zusammenarbeit mit der Partei schloss er aber aus. Die AfD hatte bei der Europawahl gut abgeschnitten. In der Sonntagsfrage der ARD legte sie jüngst zu auf sieben Prozent.

Industriepräsident Ulrich Grillo nannte die AfD einen „Weckruf für die anderen Parteien“. „Viele haben diese neue Gruppe gewählt, um die etablierten Parteien wach zu rütteln. Union und SPD werden sich mit ihnen auseinandersetzen müssen“, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) der „Rheinischen Post“ (Samstag). Grillos Amtsvorgänger Hans-Olaf Henkel ist inzwischen stellvertretender AfD-Vorsitzender.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Asyl-Streit: Versöhnliche Töne aus München - CDU und CSU aber auf Kollisionskurs
Die Asyl-Krise zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer spitzt sich zu. Zwei Wochen hat die Kanzlerin nun Zeit, um einen Bruch abzuwenden. Alle Entwicklungen rund um …
Asyl-Streit: Versöhnliche Töne aus München - CDU und CSU aber auf Kollisionskurs
Von der Leyen bei US-Verteidigungsminister Mattis: Besuch im politischen Minenfeld
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen besucht in stürmischen Zeiten ihren US-Kollegen James Mattis. Im Pentagon dürfte es um unangenehme Themen gehen.
Von der Leyen bei US-Verteidigungsminister Mattis: Besuch im politischen Minenfeld
Letztes Zschäpe-Plädoyer soll heute fortgesetzt werden
München (dpa) - Vor dem Oberlandesgericht (OLG) München soll Rechtsanwältin Anja Sturm heute ihr Plädoyer für die Hauptangekagte im NSU-Prozess, Beate Zschäpe, …
Letztes Zschäpe-Plädoyer soll heute fortgesetzt werden
Regierungen Bayerns und Österreichs beraten über Asylpolitik
Sie liegen in der Flüchtlinspolitik nicht weit auseinander: Sowohl Bayerns Ministerpräsident Söder als auch der österreichische Regierungschef Kurz wollen Grenzen, die …
Regierungen Bayerns und Österreichs beraten über Asylpolitik

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.