Friedrich Merz, Kandidat für den CDU-Vorsitz
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Ein FDP-Politiker bezeichnete Friedrich Merz als „Fettnäpfchensuchmaschine“.

Liberaler sieht Chancen bei Merz-Kür

CDU-Rennen: „Braucht halb so lange wie Martin Schulz ...“ - FDP-Mann spottet über „Fettnäpfchensuchmaschine“ Merz

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Die Wahl des CDU-Parteivorsitzenden steht kurz bevor. Ein FDP-Politiker empfindet eine mögliche Wahl von Friedrich Merz für seine Partei als ungefährlich.

  • Am 16. Januar wird der neue CDU-Vorsitzende gewählt.
  • Norbert Röttgen, Armin Laschet und Friedrich Merz stehen zur Wahl.
  • Letzteren hält ein FDP-Politiker für seine Partei für ungefährlich.

München/Stuttgart - Baden-Württembergs FDP-Fraktionschef Hans-Ulbrich Rülke hält es für seine Partei für ungefährlich, sollte die CDU den eher wirtschaftsliberalen Friedrich Merz zum Parteichef wählen. „Ich glaube, dass das für uns eine relativ günstige Variante wäre“, sagte das FDP-Präsidiumsmitglied der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Stuttgart. „Merz hat etwas von einer Fettnäpfchensuchmaschine“, sagte Rülke weiter.

Wahl des CDU-Vorsitzenden: Kritik an Merz: Umfragewerte könnten „steil nach unten absacken“

Der CDU-Politiker überstehe fast kein Interview ohne missverständliche Aussagen, die ihm anschließend auf die Füße fielen „Wenn man das dann noch in der Funktion eines Kanzlerkandidaten macht, kann ich mir vorstellen, wie schnell die Umfragewerte steil nach unten absacken.“

Am 16. Januar wählt die CDU ihren neuen Vorsitzenden. Neben Friedrich Merz treten auch Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen sowie Außenexperte Norbert Röttgen an. Rülke, der die Südwest-FDP als Spitzenkandidat in die Landtagswahl am 14. März führt, verglich Merz mit dem früheren SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz. Merz werde „schätzungsweise halb so lang brauchen wie Martin Schulz, um das Haus anzuzünden“. Schulz hatte der SPD 2017 im Bundeswahlkampf zuerst ein Umfragehoch beschert. Dann sackten die Werte jedoch stark ab. Für die SPD gab es ein historisch schlechtes Ergebnis.

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Merz als CDU-Kanzlerkandidat? FDP-Politiker sieht einen Vorteil für seine Partei

Der Vorteil einer Merz-Kanzlerkandidatur könnte aus Sicht von Rülke sein, dass mit einer geschwächten Union wieder eine Jamaika-Koalition ins Spiel komme. „Es kann auch sein, die Grünen bleiben so stark und Friedrich Merz wird Kanzlerkandidat der Union, dann braucht man doch wieder die FDP.“ Eine Jamaika-Koalition komme aktuell nicht infrage, da CDU/CSU und Grüne laut Umfragen zusammen eine satte Mehrheit hätten. (kam/dpa)

Friedrich Merz spricht sich gegen die Aufnahme von Geflüchteten aus Lagern in Griechenland oder Bosnien aus. Der CDU-Vorsitzkandidat äußert sich auch zu Abschiebungen nach Syrien.

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