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Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir. 

Äußerungen über GroKo und AfD

Özdemir über CDU und SPD: „Dramatisch schlechter Zustand“

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Cem Özdemir sieht Union und SPD in der kommenden Legislaturperiode in der Pflicht, das verlorene Vertrauen wieder herzustellen. Er ledert aucht gegen die AfD.

Berlin - Zum Start der neuen GroKo stellt der ehemaligen Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir Union und SPD ein schlechtes Zeugnis aus. „Beide Volksparteien sind in einem dramatisch schlechten Zustand", sagte Özdemir gegenüber dem Stern. Freuen könne sich darüber nur ein Zyniker, denn das Ansehen des Staates leide in breiten Schichten der Bevölkerung. „Dafür tragen vor allem Union und SPD die Verantwortung.“

Hier geht‘s zum GroKo-Ticker:  Termin für Unterzeichnung des Koalitionsvertrags steht

Ein Grund für den Ansehensverlust sei auch der lasche Umgang von Union und SPD mit der inneren Sicherheit. „Mehr Polizisten auf der Straße, schnellere Gerichtsentscheidungen. All das brauchen wir. Das haben die Parteien der GroKo über Jahre sträflich vernachlässigt." Vor allem für die CDU und CSU gehe es nun darum, die Kompetenzen in der inneren Sicherheit wieder zurückzugewinnen.

Özdemir: Harter Kurs gegen AfD

Im Umgang mit der AfD plädiert Özdemir, der Ende Februar eine Brandrede gegen die AfD hielt, für einen harten Kurs. „Man muss mit der AfD die Sprache sprechen, die sie versteht.“ Damit stellte er sich ein wenig gegen den Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck, der vor einem Bumerangeffekt warnt, sollten die Parteien auf alle Aussagen der AfD eingehen. 

Nach Brandrede im Bundestag: AfD kündigt Beschwerde gegen Cem Özdemir an

Einig sind sich Özdemir und sein Nachfolger Habeck aber bei der Einschätzung der AfD. „Das sind keine Patrioten, das sind Deutschland-Hasser“, sagte Özdemir.

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