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Einsatzkräfte am Dienstag vor der Kathedrale Notre Dame.

Dschihadistische Inhalte gefunden

Chefermittler: Hammer-Attacke vor Notre-Dame war Terroranschlag

Vergangenen Dienstag ging ein Mann in Paris mit einem Hammer bewaffnet auf einen Polizisten los und verletzte ihn. Nun gibt es wichtige Erkenntnisse aus den Ermittlungen.

Paris - Die französische Polizei stuft den Angriff mit einem Hammer auf einen Polizisten am Dienstag in Paris als Terroranschlag ein. Der 40-Jährige sei unter dem Einfluss der Propaganda der Terrororganisation Islamischer Staat zur Tat geschritten, sagte der Pariser Staatsanwalt François Molins am Samstag. Auf dem Computer des Algeriers seien zahlreiche dschihadistische Inhalte gefunden worden. Seinen eigenen Aussagen zufolge habe der 40-Jährige sich eigenständig und sehr schnell im Internet radikalisiert.

Polizist schießt bei Notre-Dame auf Angreifer

Der Mann hatte am Dienstag auf dem Vorplatz der Kathedrale Notre-Dame mit einem Hammer auf einen Polizisten eingeschlagen

und dabei „Das ist für Syrien“ gerufen.

Ein weiterer Beamter schoss auf den Angreifer und stoppte ihn damit. Später fanden die Ermittler in der Wohnung des Mannes ein Video mit einem Bekenntnis zur Terrormiliz IS. Der Terrorverdächtige wurde am Abend in Untersuchungshaft genommen, berichtete der Radio-Nachrichtensender Franceinfo. Gegen den 40-Jährigen läuft nun auch ein Ermittlungsverfahren.

Gegenüber Familie und Bekannten habe der Angreifer keine Anzeichen einer Radikalisierung gezeigt, sagte Molins. Der in Algerien aufgewachsene Mann hatte in Schweden Journalismus studiert und war 2013 nach Frankreich gekommen, um eine Doktorarbeit in Informations- und Kommunikationswissenschaften zu schreiben. Es sei sehr schwierig, solche „Neubekehrten“ aufzuspüren, bevor sie zur Tat schreiten, sagte Molins. „Die terroristische Bedrohung ist vielförmig.“

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