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Barack Obama.

Republikaner fordern Einschreiten

Chemiewaffen in Syrien: Druck auf Obama wächst

Washington - Führende republikanische US-Politiker drängen Präsident Barack Obama, dem Einsatz chemischer Waffen im syrischen Bürgerkrieg nicht tatenlos zuzusehen.

 „Es wäre ein riesiger Fehler, beiseite zu sitzen und nichts zu tun,“ warnte der Senator Saxby Chambliss am Sonntagabend im US-Fernsehen.

Er bezog sich auf neue Berichte des US-Geheimdienstes, wonach Regierungstruppen von Staatschef Baschar al-Assad im März wahrscheinlich zweimal Giftgas gegen Rebellen eingesetzt haben. Obama hatte dazu gesagt, die Berichte müssten noch genau geprüft werden.

Der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Kongress, der republikanische Abgeordnete Mike Rogers, sagte, Obama habe für den Fall eines Giftgaseinsatzes schon vor längerem klar eine rote Linie gezogen, „und keine gestrichelte Linie“. Er warnte, dass Iran und Nordkorea, die beide wegen ihrer Nuklearprogramme von den USA scharf kritisiert werden, zurzeit sehr genau beobachten, wie konsequent die US-Regierung nun in Syrien reagiert.

Der Republikaner Jan Schakowsky sagte, sehr gefährlich könne die Situation auch werden, wenn die riesigen syrischen Chemiewaffenbestände nach einem Sturz Assads in die Hände von aufständischen Gruppen fallen, die den USA feindlich gegenüber stehen.

ap

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