Bis zu drei Jahre Knast

China: Drastische Strafen für Internet-Mobbing

Peking - Mehrjährige Haftstrafen für Cyber-Mobbing: Üble Nachrede im Internet soll in China künftig verschärft bestraft werden.

Wer ehrverletzende Mitteilungen über andere online stelle, die dann mehr als 500 Mal weiterverbreitet würden, müsse mit bis zu drei Jahren Gefängnis rechnen, teilten die Behörden in Peking am Montag mit. In keinem Land der Welt gibt es mehr Internet-Nutzer als in China. Dabei werden vor allem die Weibo-Mikroblogs, die in etwa dem Internetdienst Twitter entsprechen, eifrig genutzt.

Wegen Diffamierung verfolgt werden künftig all jene, deren Botschaften im Internet zu "Selbstmord oder Selbstverstümmelung" führen, wie es weiter hieß. Unzulässig sind Erpressung und das Verursachen von Streit im Internet. Bereits seit Monaten gehen die chinesischen Behörden verstärkt gegen Gerüchte im Internet vor, hunderte Verdächtige wurden vorläufig festgenommen.

Kinder in sozialen Netzwerken: 10 Tipps für Eltern

Kinder in sozialen Netzwerken: 10 Tipps für Eltern

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schlappe für Trump: Republikaner büßen Senatssitz in Alabama ein
Riesenblamage für US-Präsident Donald Trump: Ein Jahr nach seiner Wahl verlieren seine Republikaner in ihrer Hochburg Alabama einen wichtigen Senatssitz. Ausgerechnet …
Schlappe für Trump: Republikaner büßen Senatssitz in Alabama ein
Große Koalition? Erstes Spitzengespräch von Union und SPD
GroKo reloaded - kommt jetzt die Neuauflage der großen Koalition aus der vergangenen Wahlperiode? Darauf wird es noch wochenlang keine Antwort geben. Aber zumindest …
Große Koalition? Erstes Spitzengespräch von Union und SPD
Sondergipfel Islamischer Staaten in Istanbul
Istanbul (dpa) - Eine Woche nach der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA kommt heute die Organisation für Islamische Kooperation (OIC) zu einem …
Sondergipfel Islamischer Staaten in Istanbul
US-Kongress lässt Frist zu Iran-Sanktionen verstreichen
US-Präsident Donald Trump hält das Atomabkommen mit dem Iran für einen schlechten Deal. Er überließ es dem Kongress, sich mit dem unliebsamen Thema auseinanderzusetzen. …
US-Kongress lässt Frist zu Iran-Sanktionen verstreichen

Kommentare