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Xi Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin trafen am Dienstag vor dem G20-Gipfel in Hamburg aufeinander.

Atomwaffen und Raketen

China und Russland fordern Nordkorea zum Stopp von Tests auf

China und Russland bemühen sich im Streit um nordkoreanische Atom- und Raketentests um Deeskalation. Und fordern die USA zur Ruhe auf.

Moskau - Zur Entschärfung des Konflikts mit Nordkorea haben Russland und China gemeinsam ein Aussetzen von Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm und zugleich den Verzicht der USA und Südkoreas auf gemeinsame Militärmanöver gefordert. Das russische und das chinesische Außenministerium legten am Dienstag einen entsprechenden Vorschlag in einer gemeinsamen Erklärung vor.

Pjöngjang solle "als freiwillige politische Entscheidung" ein Moratorium für Atom- und Raketentests erklären, hieß es darin. Die USA und Südkorea sollten ihrerseits auf "großangelegte gemeinsame" Militärübungen verzichten.

Zuvor hatte Nordkorea mit einem erneuten Raketentest die Spannungen weiter angeheizt. Das nordkoreanische Staatsfernsehen verkündete am Dienstag den ersten erfolgreichen Test einer Interkontinentalrakete - das US-Militär und das russische Verteidigungsministerium sprachen hingegen von einer Mittelstreckenrakete. US-Präsident Donald Trump forderte Nordkoreas Verbündeten China daraufhin über den Kurzmitteilungsdienst Twitter auf, den "Unsinn ein für alle Mal zu beenden".

afp

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Kommentare

hanspetermuenchen
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Ob die Bundeswehr aber vorbereitet ist, scheint doch eher fraglich, wenn man auch noch die Beschaffungsprobleme berücksichtigt. Angeblich soll das 4 Mrd. Euro teure Raketenabwehrsystem Meads ein Problem sein, da nach Angaben des Ministeriums noch kein
vollständiges Angebot von MDBA vorliegt. Immerhin hat schon von der Leyen beim A400 die entsprechenden Konventionalstrafen für
die verzögerte und schlechte Auslieferung berechtigt eingefordert, weswegen sich MDBA natürlich Gedanken macht. Immerhin hat von der Leyen eine Beschaffungspolitik bei der Bundeswehr eingeführt, die nicht nur als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Rüstungsindustrie gilt u. das ist mehr, was andere Verteidigungsminister vor ihr geschafft haben. Für den Vertrag hat das Ministerium strenge Auflagen festgelegt, um Verzögerungen, Kostenexplosionen u. Qualitätseinbußen zu vermeiden und MDBA ist sich wohl darüber sicherlich bewusst.

linux_fan
(1)(0)

danke fuer den sachlichen beitrag.