Hamburgs CDU-Landeschef Christoph Ploß steht vor einem Logo seiner Partei und schaut angestrengt nach vorne.
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Ist von der Maskenaffäre genervt: Hamburgs CDU-Landeschef Christoph Ploß.

Kurz vor Landtagswahlen

Christoph Ploß: Hamburger Landeschef verurteilt Maskenaffäre

Mit den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz startet das Superwahljahr. Die Maskenaffäre belastet aber die CDU. Aus Hamburg kommt Kritik.

Hamburg – Einen Tag vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hat der Hamburger CDU-Landeschef Christoph Ploß vor negativen Auswirkungen der Maskenaffäre für seine Partei gewarnt. „Einige wenige schwarze Schafe überschatten das, was viele CDU-Politiker derzeit tun, um den Menschen zu helfen, die Krise bestmöglich zu überstehen“, sagte der 35-Jährige im Exklusiv-Interview mit dem Hamburger Nachrichtenportal 24hamburg.de*.

Im Fokus des Skandals* stehen die zwei bisherigen Unionspolitiker Nikolas Löbel (CDU) und Georg Nüßlein (CSU). Die beiden hatten als Bundestagsabgeordnete den Ankauf von Corona-Masken vermittelt und dafür hohe sechsstellige Provisionen kassiert*. „Wer sich als Abgeordneter an der Krise persönlich bereichert und dabei anscheinend auch noch gegen geltende Regeln verstößt, sollte sofort zurücktreten“, stellte Ploß klar. Solch ein Verhalten entspreche nicht den moralischen Maßstäben der CDU. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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