+
Spaßmacher Tiririca hat es zum zweiten Mal als Abgeordneter in das brasilianische Parlament geschafft.

Kuriose Wiederwahl

Clown bleibt Abgeordneter im Parlament

Brasília - Mit mehr als einer Million Stimmen, dem zweitbesten Ergebnis aller Kandidaten, hat ein Clown in Brasilien den Wiedereinzug ins Parlament geschafft - nicht der einzige Spaßkandidat.

Diesen Erfolg für Tiririca gab am Sonntag (Ortszeit) die nationale Wahlkommission bekannt. Francisco Oliveira, der dem brasilianischen Publikum in seiner Rolle als Clown mit breitem Grinsen, buntem Outfit und viel zu kleinem Hut bekannt ist, war 2010 mit dem Slogan "Es kann nicht schlimmer werden. Wählt mich!" erstmals ins Parlament gewählt worden.

Für sein neues Wirken musste der Clown erst einmal richtig schreiben lernen, in den vier vergangenen Jahren ergriff er nicht einmal das Wort im Parlament. Dafür aber hatte er einen der besten Anwesenheitswerte. Beflügelt vom Erfolg von Tiririca bewarben sich bei der Wahl am Sonntag mehrere Spaßkandidaten um einen Sitz im Parlament. Unter anderem kandidierten fünf "Barack Obama", ein "Jesus" und ein "Geheimagent 007".

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Volksverhetzung? Ermittlungen gegen Dresdner AfD-Richter
Dresden - Wegen Äußerungen bei einer Veranstaltung der AfD-Jugend in der vergangenen Woche ermittelt die Staatsanwaltschaft Dresden gegen einen Richter am Landgericht. …
Volksverhetzung? Ermittlungen gegen Dresdner AfD-Richter
Kanzlerkandidat Schulz: Kampfansage gegen Populisten
Berlin - Alles neu bei der SPD: Der Europapolitiker Martin Schulz übernimmt von Parteichef Gabriel den Vorsitz und wird Kanzlerkandidat. Ob die Personalrochade die …
Kanzlerkandidat Schulz: Kampfansage gegen Populisten
Kommentar: Abgeschminkt
Bei all jenen, die bedauern, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union bald verlassen wird, weckt der Spruch der Obersten Richter in London eine gewisse …
Kommentar: Abgeschminkt
Kommentar: Schulz gegen Merkel
Sigmar Gabriel gibt auf. Seine Entscheidung,  den SPD-Vorsitz und die Kanzlerkandidatur seinem Parteifreund Martin Schulz zu überlassen, dürfte auch die Kanzlerin nervös …
Kommentar: Schulz gegen Merkel

Kommentare