+
Jeffrey Lord hat seine Stelle als CNN-Kommentator verloren.

Skandal auf Twitter

CNN-Kommentator tweetet „Sieg Heil“ - Sender feuert ihn 

Der US-Nachrichtensender CNN hat sich von einem seiner politischen Kommentatoren getrennt. Er schreibt auf Twitter „Sieg Heil“ - und sagt, es sei nur ein Witz gewesen.

Der US-Nachrichtensender CNN hat sich nach einem kontroversen Tweet von dem konservativen politischen Kommentator Jeffrey Lord getrennt. „Nazi-Grüße sind unvertretbar“, hieß es in einer am Donnerstag (Ortszeit) verbreiteten Stellungnahme des Senders. „Jeffrey Lord ist nicht mehr bei uns.“

Wie die New York Times berichtete, hatte der Trump-Unterstützer Lord als Antwort an den liberalen politischen Aktivisten Angelo Carusone die Worte „Sieg Heil“ geschrieben. Der Tweet wurde später gelöscht.

Auf Nachfrage der Zeitung sagte Lord, er habe sich über Carusone lustig machen wollen. „Ich verhöhne Leute, die Einschüchterungstaktiken im Stil von Faschisten und Nazis nutzen, um Leute loszuwerden - und ich bin derjenige, der gefeuert wird“, sagte Lord der New York Times.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Asyl-Streit: „Eine Absurdität“ - Polizisten rügen große Lücke in Seehofers Plan
Die Asyl-Krise zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer spitzt sich zu. Zwei Wochen hat die Kanzlerin nun Zeit, um einen Bruch abzuwenden. Alle Entwicklungen rund um …
Asyl-Streit: „Eine Absurdität“ - Polizisten rügen große Lücke in Seehofers Plan
USA nach Austritt aus UN-Menschenrechtsrat nahezu isoliert
Mit scharfen Worten verabschieden sich die USA aus dem UN-Menschenrechtsrat. Die Trump-Regierung wirft dem Gremium Verlogenheit vor. Gleichzeitig steht sie selbst wegen …
USA nach Austritt aus UN-Menschenrechtsrat nahezu isoliert
"Wir sind bereit": Kanadas Parlament legalisiert Cannabis
Schon im Wahlkampf hatte Kanadas liberaler Premierminister Trudeau die Legalisierung von Cannabis versprochen. Jetzt ist die letzte parlamentarische Hürde genommen. …
"Wir sind bereit": Kanadas Parlament legalisiert Cannabis
Merkel unter Druck: Italien sagt zu Flüchtlingsrücknahme No
Die Zeit ist knapp. Am Wochenende will Kanzlerin Merkel ausloten, mit wem sie bilaterale Abkommen zur Migration erreichen kann. Eines der wichtigsten Länder dabei stellt …
Merkel unter Druck: Italien sagt zu Flüchtlingsrücknahme No

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.