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James Comey.

CNN-Bericht

Wusste Comey, dass Clinton-Infos falsch waren?

Washington - Der frühere FBI-Direktor James Comey soll gewusst haben, dass Informationen zur E-Mail-Affäre von Hillary Clinton erfunden worden waren - vom russischen Geheimdienst.

Update vom 8. Juni 2017: Welche Informationen hat der frühere FBI-Chef Comey zur Russland-Affäre? Seine Aussage vor dem Geheimdienstausschuss wird mit Spannung erwartet. Wir begleitenComeys Aussage im Live-Ticker

Comey habe befürchtet, dass eine Veröffentlichung dazu führen könnte, dass die gesamte Untersuchung sowie auch das Justizministerium ein Glaubwürdigkeitsproblem bekommen könnten, berichtet der US-Sender CNN unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Deshalb habe er sein Wissen nicht publik gemacht.

Stattdessen beendete Comey daraufhin die Ermittlungen und empfahl einen Freispruch für Clinton - obwohl er ihr Verhalten als „ausgesprochen leichtsinnig“ einstufte.

Laut CNN ist dies ein weiterer Hinweis darauf, wie weitreichend die Folgen von russischer Einmischung in den US-Wahlkampf 2016 waren. Unter Berufung auf Geheimdienstkreise berichtete der Sender, die Versuche, Falschinformationen zu streuen, hätten keineswegs aufgehört.

dpa

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