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Corona-Inzidenz über 1000: Immer mehr Städte werden zu Hotspots

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Von: Luisa Weckesser

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In Frankfurt hat die Corona-Inzidenz den Wert von 1000 überschritten.
In Frankfurt hat die Corona-Inzidenz den Wert von 1000 überschritten. © Frank Rumpenhorst/dpa

Erschreckende Inzidenzen über 1000 weisen in Deutschland gleich mehrere Städte und Kreise auf. Doch wo ist Corona besonders verbreitet? Hier eine Übersicht.

Kassel – Die Corona-Fallzahlen* in Deutschland steigen rasant an. Immer mehr Städte und Landkreise überschreiten neue Höchstwerte bei den Inzidenzen. In immer mehr Städten und Landkreisen liegt der Inzidenzwert bereits über 1000.

Doch nicht überall steigen die Fallzahlen so rasant an. Der einstige Corona-Hotspot Sachsen gehört mittlerweile mit Thüringen und Sachsen-Anhalt zu den Bundesländern mit den niedrigsten Inzidenzwerten. Forscher sehen das aber nur als Atempause. „Spätestens Ende Januar erwarten wir einen Wiederanstieg“, sagte der Leipziger Epidemiologe Markus Scholz der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Inzidenz über 1000: Berlin und Bremen an der Spitze der Corona-Hotspots in Deutschland

Zu den Städten mit den höchsten Inzidenzwerten gehören Bremen und mehrere Bezirke in Berlin. In Bremen liegt die Inzidenz weit über 1000. In der Stadt Bremen gilt deshalb die neu eingeführte Warnstufe vier. Dabei sind Gastronomie, Kultur und Sport im Grunde nur für Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem Test (2G plus) zugänglich. In Bremerhaven sind die Werte der Ansteckungen und Krankenhauseinweisungen niedriger. Dort gilt die Warnstufe zwei mit weniger Auflagen. Höher als in Bremen liegt die Inzidenz aktuell nur in Berlin Neukölln und Berlin Mitte.

Neben Bremen und Berlin kämpfen aber auch weitere Städte und Kreise mit Inzidenzen, die die 1000 überschreiten:

Quelle: Dashboard des RKI, Stand 18.01.22, 03.26 Uhr

Inzidenz über 1000: Berliner Gesundheitssenatorin rechnet mit starkem Anstieg der Zahlen

Berlins Gesundheitssenatorin Ulrike Gote rechnet mit einem weiteren schnellen und starken Anstieg der Corona-Infektionen durch die Virusvariante Omikron. „Wir werden kurzfristig die 1000er-Inzidenz überschreiten“, sagte die Grünen-Politikerin am Donnerstag (13.01.22) im Abgeordnetenhaus.

„Omikron bringt mehr Infizierte als frühere Wellen“, so Gote weiter. Das werde auch jeder bei sich oder in seinem Umfeld spüren. Gute Freunde und Freundinnen, die aufgepasst und alles gegen eine Corona-Infektion getan hätten, würden sich dennoch anstecken. „Das wird uns allen so gehen“, sagte Gote.

Corona-Inzidenz über 1000: Regeln müssen ständig angepasst werden

Deshalb sei es nötig, den Umgang mit Corona ständig anzupassen, so die Gesundheitssenatorin mit Blick auf Maßnahmen wie die neuen Regeln. In der Gastronomie und bei Veranstaltungen haben ab Samstag (15.01.22) nur noch Geboosterte (dreifach Geimpfte) sowie doppelt Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem Test Zutritt. „Ich sage hier: Eigentlich kann man sich heute nur noch als vollständig geimpft fühlen und bezeichnen, wenn man auch geboostert ist“, so Gote. „Boostern macht den Unterschied.“

Das Corona-Impfziel der Bundesregierung bis Ende Januar ist nach Einschätzung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach stark in Gefahr. Der SPD-Politiker sagte dem Nachrichtenportal The Pioneer: „Es wird sehr schwer sein, das ist klar.“ (Luisa Weckesser mit dpa) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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