Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier ist mit der Bekämpfung des Coronavirus bislang zufrieden. (Symbolfoto)
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Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier ist mit der Bekämpfung des Coronavirus bislang zufrieden. (Symbolfoto)

Corona-Kabinett tagte

Volker Bouffier warnt vor dritter Welle - Hessen kippt geplante Lockerungen für Schulen

Hohe Corona-Zahlen machen Pläne der Landesregierung für Präsenztage für ältere Schüler ab kommender Woche zunichte. Wie geht es ansonsten weiter mit den Corona-Einschränkungen?

Wiesbaden - „Die Zahlen zeigen uns: Eine mögliche dritte Corona-Welle ist deutlich unterwegs“, sagte Volker Bouffier* am Donnerstag in Wiesbaden. Es werde vorerst keine weiteren Öffnungsschritte geben. Er verwies auf das geplante Gespräch der Regierungschefs von Bund und Ländern am kommenden Montag. Dort gehe es um die Fragen: Wie geht es weiter? Was passiert an Ostern? Bouffier plädierte erneut dafür, dass die Bundesländer bei ihren Corona-Regeln eng beieinander bleiben.

Die geplanten Lockerungen an den Schulen gekippt. Die Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 sollen nicht - wie zunächst angedacht - ab 22. März für mindestens einen Präsenztag pro Woche in die Schule kommen, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden. Das Corona-Kabinett habe beschlossen, „dass wir diesen Einstieg in den Wechselunterricht und auch den entsprechenden Präsenztag nicht vornehmen“. Dieser Schritt sei bereits angekündigt worden, sollten die Infektionszahlen zu hoch sein. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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