Impfstoff von Astrazeneca
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Eine Ampulle des Corona-Impfstoffs der Universität Oxford und des Pharmakonzerns Astrazeneca.

Corona-Impfungen

Probleme mit Astrazeneca-Impfstoff: Immer mehr Nebenwirkungen bekannt

In Hamburg wird teilweise auch mit dem Astrazeneca-Impfstoff geimpft. Nun treten bei vielen Menschen Nebenwirkungen nach der Impfung auf. Normal oder gefährlich?

Hamburg – Erst wurde bekannt, dass Mitarbeiter der Hamburger Feuerwehr sich nach einer Corona-Impfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca vermehrt krankmelden mussten. Jetzt machen auch Berichte von anderen Menschen die Runde, die schlechte Erfahrungen mit dem Impfstoff gemacht haben. Viele Menschen seien in nach der Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff wegen starker Immunreaktionen* nicht in der Lage zu arbeiten. Von Symptomen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Schüttelfrost und Kopfschmerzen ist die Rede. Laut Experten sind die Reaktionen vom Körper bei einer Impfung zwar normal, trotzdem wurde in einigen Kliniken in Deutschland und Schweden schon ein Impfstopp für Astrazeneca verhängt.

Virologe Christian Drosten hingegen glaubt weiterhin daran, dass es sich bei dem Impfstoff um ein gutes Vakzin handelt. Im NDR-2-Coronavirus-Podcast warb er weiter für die Corona-Impfung. Er pochte auch darauf, dass Astrazeneca kein zweitrangiger Impfstoff sei, sondern einen erstaunlichen Schutzeffekt vor Corona biete. Daher würde er sich auch mit diesem Impfstoff impfen lassen. Das RKI erklärte unterdessen, dass es bei allen Impfstoffen zu den üblichen Nebenwirkungen wie Erkältungssymptomen kommen könne. Auch beim Impfstoff von Biotech/Pfizer sind bereits übliche Immunreaktionen* bekannt. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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