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Details durchgesickert: Spahn will mit Ländern neue Corona-Regeln beschließen - Ausweitung von 3G?

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Von: Patrick Mayer

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Bundesgesundheitsminister: Jens Spahn.
Bundesgesundheitsminister: Jens Spahn. © NurPhoto/Imago

Laut einem Bericht kommen am Montag die Gesundheitsminister zu den Corona-Regeln in Deutschland zusammen. Der Arbeitsplatz soll im Fokus stehen.

München/Berlin - Die Impfquote gegen Corona ist in Deutschland deutlich höher als anfangs angenommen. Das erklärte das Robert-Koch-Institut (RKI) zuletzt. So wurde die Zahl der zumindest einmal gegen das Virus Geimpften auf 84 Prozent der Erwachsenen geschätzt.

Und doch denkt die Politik offenbar noch nicht an einen sogenannten „Freedom‘s Day“, an welchem alle Corona-Beschränkungen in der Bundesrepublik fallen könnten. Im Gegenteil: Einem Bericht zufolge kommt am Montag (11. Oktober) die nächste Bund-Länder-Runde der Gesundheitsminister mit Jens Spahn (CDU) zusammen, um über neue Corona-Regeln zu beratschlagen. Das berichtet der Business Insider. Demnach soll das Thema Arbeitsplatz bei den Beratungen im Fokus stehen.

Neue Corona-Regeln für Deutschland? Gesundheitsminister beraten

Konkret: Laut Business Insider soll eine Testpflicht von Beschäftigten in Unternehmen mit Publikumsverkehr kommen. Darunter fiele zum Beispiel der Einzelhandel. Somit würde auch hier die sogenannte 3G-Regelung greifen, wonach nur Geimpfte, Genesene oder negativ auf Corona Getestete an den entsprechenden Arbeitsplatz mit Kundenkontakt dürften.

Der Business Insider zitiert aus einem angeblichen Beschlussentwurf: „Die Länder sind sich einig, dass die mittlerweile in vielen Bundesländern geregelte 3G-Nachweispflicht als Voraussetzung zum Zugang zu Betrieben, Einrichtungen oder sonstigen Angeboten mit direktem Kundenkontakt nicht nur für Kundinnen und Kunden, Be­sucherinnen und Besucher oder sonstige externen Personen, sondern auch für Be­schäftigte gelten soll.“

Im Video: Nach Berichtigung von Impfquote - Kritik an Wieler und RKI

Über „die Häufigkeit von Testnachweisen sowie die Möglichkeit von gleichwertigen alternativen Maßnahmen kann für jeden Bereich einzeln entschieden werden“, heißt es demnach weiter. Die Länder würden ein „grundsätzlich einheitliches Vorgehen“ anstreben. Aber: Offenbar sollen die Bundesländer selbst darüber entscheiden, ob sie eine entsprechende Testpflicht in Landesrecht aufnehmen. Einzelne Länder hatten im September abgelehnt, eine Testpflicht für Beschäftigte einzuführen.

Gesundheitsminister treffen sich: Ausweitung der 3G-Regelung in Deutschland?

Kommt die 3G-Regelung regional auch am Arbeitsplatz, nachdem diese zum Beispiel bereits für den Innenbereich der Gastronomie gilt? Bereits zuvor hatte Spahn erklärt, dass trotz höherer Impfquote Maßnahmen wie 3G im Herbst und Winter weiterhin notwendig blieben. Die kommende Runde wird in jedem Fall spannend. Einmal mehr. (pm)

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