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Trotz Omikron: Münchner Siko soll stattfinden - unter besonderen Maßnahmen

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Von: Thomas Schmidtutz

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Siko im Ticker: Bono wirbt in München für Entwicklungshilfe
Münchner Sicherheitskonferenz © dpa

Das Weltwirtschaftsforum in Davos fällt Omikron zum Opfer. Die Planer der Münchner Sicherheitskonferenz wollen ähnliches vermeiden, wie Merkur.de erfuhr.

München – Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) soll trotz der verschärften Pandemie-Lage und der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante als Präsenzveranstaltung stattfinden. „Wir planen mit einer physischen Konferenz am gewohnten Veranstaltungsort im Hotel Bayerischer Hof“, sagte eine MSC-Sprecherin am Montag auf Anfrage von Merkur.de.

Alle Infos inklusvie Sperre, Polizeieinsätze, Termin und Lage zur Siko 2022 in München lesen Sie hier.

Man sei sich aber bewusst, dass man die Anzahl der Gäste und Medienvertreter reduzieren müsse. „Alles Weitere werden wir in den nächsten Wochen sehen“, hieß es. 2022 wird die Leitung der Münchner Sicherheitskonferenz vom langjährigen Siko-Chef Wolfgang Ischinger auf den früheren UN-Botschafter Christoph Heusgen übergehen - allerdings soll der Wechsel erst nach der Konferenz erfolgen.

Siko in München: Treffen soll stattfinden - unter „strengsten Hygienemaßnahmen“

Nach den aktuellen Planungen soll die 58. Münchner Sicherheitskonferenz vom 18. bis zum 20. Februar stattfinden. Um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, seien jedoch „strengste Hygienemaßnahmen vorgesehen“, hatte die ausrichtende Stiftung Münchner Sicherheitskonferenz bei der Vorstellung des Konzepts Ende Oktober mitgeteilt. Zudem seien digitale Formate geplant.

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz diskutieren Politiker, Militärs und andere Fachleute aus der ganzen Welt seit 1963 regelmäßig über sicherheitspolitische Themen. Im vergangenen Februar fand die Siko als rein virtuelles Format statt. Auftritte per Schalte unter anderen von US-Präsident Joe Biden und der damaligen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) stießen dennoch auf großes öffentliches Interesse.

Erst am Montag hatten die Organisatoren das für Mitte Januar vorgesehene Weltwirtschaftsforum in Davos wegen der Corona-Pandemie verschoben. Das Treffen der globalen Politik- und Wirtschaftselite soll nun im Frühjahr nachgeholt werden. (utz/fn)

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