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Merkur-Chefredakteur Georg Anastasiadis.
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Kommentar

Corona: Chinas hinterhältiger Virus-Plan - Dreister geht es nicht

  • Georg Anastasiadis
    vonGeorg Anastasiadis
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Ausgerechnet China erwartet in der Corona-Krise Lob - damit verfolgt das Regime in Peking handfeste Pläne. Ein Kommentar von Merkur-Chefredakteur Georg Anastasiadis. 

  • In der Corona-Pandemie* stellt sich China plötzlich als der Wohltäter dar.
  • Dabei agiert das Regime in Peking zunehmend aggressiv und nationalistisch.
  • Mit dem Schmierenstück verfolgt China konkrete Interessen
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Dreister geht es nicht: Für ihr „umsichtiges Corona-Management“ wünscht das Regime in Peking von deutschen Behörden gelobt zu werden. Gerne wüssten wir, wofür genau China Dank erwartet. Dafür, dass es den Ausbruch der Seuche* sorgsam vertuschte? Dafür, dass alle Mails besorgter westlicher Virologen wochenlang unbeantwortet blieben? 

Dafür, dass es Ländern, die Einreisen aus China* damals richtigerweise untersagten, mit ernsten Konsequenzen drohte? Dafür, dass es uns Millionen Schutzmasken* verkaufte, die sich als Schrott* erwiesen? Oder dafür, dass es die Abgelenktheit der Weltöffentlichkeit letzte Woche nutzte, um der Demokratiebewegung in Hongkong den Kopf abschlagen zu lassen? Na denn: Vielen Dank dafür!

Coronavirus: China ist so furchtsam, dass es die Wahrheit unterdrücken muss

China ist ein mächtiges Land. Aber es ist zugleich so furchtsam und schwach, dass es die Wahrheit unterdrücken zu müssen glaubt, weil sonst die Partei und ihre Kader ins Wanken geraten könnten. Lange hegte der Westen die Hoffnung, dass China schon Verantwortung übernehmen werde, je mehr es Teil der globalen Produktionsketten werde, dass es sich an Regeln halten und ein Mindestmaß an partnerschaftlichem Verhalten an den Tag legen werde. 

Doch die Hoffnung trog. Das Regime agiert zunehmend engstirnig, aggressiv und nationalistisch. Peking befindet sich in einem nicht erklärten Eroberungsfeldzug, es diktiert immer ungenierter seine Bedingungen – bis hin zu der Forderung, dass Regierungsstellen die öffentliche Meinung bei uns im Sinne Chinas manipulieren sollen.

Corona-Krise in China: Peking mit Verschwörungstheorien

Sogar die selbst verursachte Viruspandemie* nutzt Peking so als Waffe für seine hybride Kriegsführung gegen ein entkräftetes Europa. Mit Desinformationskampagnen* und Verschwörungstheorien sollen seine Politiker als schwach dargestellt werden, während China selbst als „Wohltäter“ wahrgenommen werden will, um die Öffentlichkeit empfänglich für seine Wünsche zu machen – vor allem für den Aufbau der 5G-Netze durch den Staatskonzern Huawei. Denn das ist Pekings zentrales Nahziel: die Kontrolle über Europas digitale Infrastruktur zu erlangen.

Jemand der im Zentrum von Verschwörungstheorien über Corona steht, ist Bill Gates. Was hat es mit den Behauptungen auf sich?

Lesen Sie auch: Coronavirus Deutschland: Drosten mit neuer Theorie - „Wenn mir jemand freien Zugang nach China geben würde ...“

Mitten in der Corona-Pandemie häufen sich in China Fälle von Beulenpest.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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