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Costa Ricas Kampf gegen Korruption

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Costa Ricas neuer Präsident Rodrigo Chaves hält bei seiner Amtseinführung eine Rede.
Costa Ricas neuer Präsident Rodrigo Chaves bei der Amtseinführung. © IMAGO/Esteban Dato

Rodrigo Chaves, der neue Präsident von Costa Rica, versprach der Bevölkerung bei seiner Amtseinführung, mehr in die Bildung zu investieren und gegen die Korruption im Land vorzugehen.

San José - Costa Ricas neuer Präsident Rodrigo Chaves hat bei seinem Amtsantritt Investitionen in die Bildung und einen entschlossenen Kampf gegen die Korruption angekündigt. «Die Widersprüche unseres Landes schmerzen uns und machen das Leben unserer Bürger schwerer, als es in einem demokratischen, friedliebenden und so reichen Land wie dem unseren sein sollte», sagte der Staatschef nach seiner Vereidigung am Sonntag. «Ich weiß, dass die Herausforderung schwer erscheint und das ist sie auch, aber lasst uns nicht in Hoffnungslosigkeit verfallen und das Dunkle siegen lassen.» Zur Amtseinführung kam unter anderem der spanische König Felipe VI. nach Costa Rica.

Der frühere Finanzminister Chaves von der sozialdemokratischen Partei PPSD hatte sich Anfang April in einer Stichwahl gegen Ex-Präsident José María Figueres von der Zentrumspartei PLN durchgesetzt. «Wir werden das Haus nicht nur in Ordnung bringen, sondern es neu aufbauen», sagte Chaves in seiner Antrittsrede. «Ein Wandel ist dringend nötig. Ich werde keine Niederlage akzeptieren. Costa Rica muss keine Niederlage hinnehmen.»

Costa Rica mit seinen rund fünf Millionen Einwohnern gilt als eines der politisch stabilsten Länder in Mittelamerika. Es ist ein beliebtes Urlaubsziel. Das für seine Artenvielfalt bekannte Land ist Vorreiter bei der Erzeugung von erneuerbarer Energie. Es hat einen großen Teil des Staatsgebiets unter Naturschutz gestellt. Neben der Landwirtschaft wurden zuletzt der Ökotourismus und die IT-Branche zu immer wichtigeren Wirtschaftszweigen. Trotzdem hat auch Costa Rica mit sozialer Ungleichheit, Korruption, Hunger und Drogenhandel zu kämpfen. (dpa)

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