+
Horst Seehofer

"Ohne Rücksicht auf Finanzen"

Seehofer: Kein Spielraum beim Kindergeld

Berlin - CSU-Chef Horst Seehofer rückt von der Unions-Wahlkampfforderung nach einer Erhöhung des Kindergeldes und der Kinderfreibeträge ab.

„Ich sehe derzeit nicht, woher die Milliardenbeträge kommen sollen, die die Erhöhung des Kindergeldes und des Kinderfreibetrages kosten würden“, zitiert der „Spiegel“ den bayerischen Ministerpräsidenten. „Diese Leistungen standen im Wahlprogramm unter Finanzierungsvorbehalt, und dann kann man jetzt nicht so tun, als wären sie ohne Rücksicht auf die Finanzen versprochen worden“, sagte Seehofer.

Nach Seehofers Vorstellungen soll der Koalitionsvertrag am Ende ein schmales Dokument werden. „Ich stelle mir ein Papier vor, das deutlich kürzer ist als 100 Seiten. Wir sagen, was wir machen wollen, und woher wir das Geld dafür nehmen. Ende“, sagte er.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Macron erwartet Sinneswandel von Trump beim Pariser Klimavertrag
Am Vorabend des Pariser Klimagipfels hatte sich Frankreichs Präsident Macron überzeugt geäußert, dass sein US-Amtskollege Trump seine Absage an das Pariser Klimaabkommen …
Macron erwartet Sinneswandel von Trump beim Pariser Klimavertrag
Nach versuchtem Terroranschlag suchen Ermittler nach Motiv
Mitten im Berufsverkehr am Montagmorgen knallt es am New Yorker Times Square. Ein 27-Jähriger will sich mit einer Art Rohrbombe in die Luft sprengen und verletzt dabei …
Nach versuchtem Terroranschlag suchen Ermittler nach Motiv
„KoKo“ statt „GroKo“? SPD prüft neues Koalitionsmodell
Die SPD hat sich zu ergebnisoffenen Gesprächen mit CDU und CSU durchgerungen. Jetzt richten sich die Augen auf die Union - und die Kanzlerin. GroKo ja oder nein? Oder …
„KoKo“ statt „GroKo“? SPD prüft neues Koalitionsmodell
Auslandseinsätze der Bundeswehr und Glyphosat im Bundestag
Was macht die noch geschäftsführende "alte" GroKo mit dem großen Streitthema Glyphosat, wenn schon am Mittwoch Gespräche über eine neue große Koalition beginnen …
Auslandseinsätze der Bundeswehr und Glyphosat im Bundestag

Kommentare