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Horst Seehofer (l.) beim Oberbürgermeister der Stadt Moskau, Sergej Sobjanin.

Dialog zur Überwindung von Konflikten wichtig

Seehofer verteidigt umstrittene Moskau-Reise

München - Horst Seehofer hat seine Reise nach Russland verteidigt. Der bayerische Ministerpräsident vertrete bayerische Interessen in der Welt und wolle einen Dialog suchen.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat seine umstrittene Russland-Reise erneut verteidigt. Es sei selbstverständlich, dass er bayerische Interessen in der Welt vertrete, sagte der CSU-Chef der „Bild am Sonntag“. „Ebenso selbstverständlich ist es, dass ich als Vorsitzender einer Regierungspartei in einer Welt voller Krisen den Dialog zur Überwindung von Konflikten suche. Dafür werde ich mich niemals entschuldigen.“

Seehofer war am Mittwochabend vom russischen Präsidenten Wladimir Putin empfangen worden. Dabei sprach sich der CSU-Vorsitzende für eine Lockerung der westlichen Sanktionen gegen Russland „in überschaubarer Zeit“ aus. Dies hatte ihm unter anderem Kritik des Russland-Beauftragten der Bundesregierung, Gernot Erler, eingebracht. Der SPD-Politiker warf Seehofer vor, der Bundesregierung in den Rücken gefallen zu sein.

dpa

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