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Zwei Frauen, die sich verstehen und ein Mann: Horst Seehofer, Gerda Hasselfeldt und Kanzlerin Angela Merkel.

Ob Seehofer das auch so sieht?

CSU-Frau Hasselfeldt: Deutschland braucht Kanzlerin Merkel

Berlin - CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt hat sich klar für eine vierte Kanzlerschaft von CDU-Chefin Angela Merkel ausgesprochen. Das dürfte nicht jedem in ihrer Partei gefallen.

„Angela Merkel genießt in Europa und der ganzen Welt höchste Anerkennung. Die Staats- und Regierungschefs sehen in ihr - zu Recht - die Führungspersönlichkeit Europas“, sagte sie dem in München erscheinenden „vbw-Unternehmermagazin“ (Freitag). Unter Merkels Regierung habe sich Deutschland trotz Euro-, Wirtschafts- und Finanzkrisen hervorragend entwickelt.

Hasselfeldt schwärmt - Seehofer nüchtern

Merkel führe und entscheide sehr sachbezogen. „Sie kniet sich gerade in den sehr schwierigen Sachverhalten fachlich ungeheuer tief hinein. Sie kann sehr hart um Lösungen ringen. Und sie ist doch immer auch auf Ausgleich bedacht und darauf, Dinge und Menschen nach schwierigen und komplizierten Verhandlungen wieder zusammenzuführen“, sagte Hasselfeldt. Merkel sei „gleichermaßen Managerin wie Vordenkerin“. Hasselfeldt schwärmt nicht das erste Mal von Merkel.

CSU-Chef Horst Seehofer hatte nach Merkels Ankündigung einer erneuten Kanzerkandidatur gesagt: „Es ist gut, dass jetzt Klarheit herrscht und dass sie sich entschieden hat.“ Auf dieser Grundlage könnten CDU und CSU klären, mit welchen politischen Themen man gemeinsam in den Wahlkampf gehe - „und wo möglicherweise eine eigene Position der CSU erforderlich ist“. Das werde mit hoher Wahrscheinlichkeit bei der Zuwanderung der Fall sein. Er fügte aber hinzu: „An der gemeinsamen Kanzlerkandidatin können Sie ja jetzt nicht ernsthaft zweifeln.“

dpa

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