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CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer glaubt an die rasche Überwindung der Startschwierigkeiten der großen Koalition. Die ersten Wochen seien "von Ungeduld geprägt gewesen".

CSU-Generalsekretär ist sicher

Koalition wird "Performance verbessern"

Berlin - CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer glaubt an die rasche Überwindung der Startschwierigkeiten der großen Koalition. Die ersten Wochen seien "von Ungeduld geprägt gewesen".

Das sagte Scheuer am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Manche Kabinettsmitglieder seien "übermotiviert" ins neue Jahr gestartet, der eine oder andere habe "seinen privaten persönlichen Vorschlag geliefert". Scheuer zeigte sich zuversichtlich, "dass wir unsere Performance verbessern".

Einer aktuellen Umfrage für die ARD zufolge nehmen 39 Prozent der Befragten die große Koalition als zerstrittener wahr als die abgewählte schwarz-gelbe Vorgängerregierung. 34 Prozent finden sie genauso wie die Vorgänger, nur 18 Prozent empfinden das schwarz-rote Bündnis als harmonischer.

Das ist das Kabinett der Großen Koalition

Das ist das Kabinett der Großen Koalition

Die Einschätzung, dass auch die CSU mit der von ihr angestoßenen Debatte über Armutszuwanderung zum schlechten Erscheinungsbild beigetragen haben könnte, teilte Scheuer nicht. "Die CSU hat nur das formuliert, was im Koalitionsvertrag auf Seite 108 steht", sagte er. Zu dem Vorstoß von Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) nach einer 32-Stunden-Woche für Eltern sagte der CSU-Generalsekretär: "Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass bei dem einen oder anderen Minister noch was vom Wunschzettel von Weihnachten übriggeblieben ist." Im Koalitionsvertrag stehe der Vorschlag jedenfalls nicht.

afp

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