US-Präsident Donald Trump und CSU-Europaministerin Beate Merk (CSU).
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US-Präsident Donald Trump und CSU-Europaministerin Beate Merk (CSU).
Empfang zum Independence Day am Dienstag im amerikanischen Generalkonsulat in München.
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Empfang zum Independence Day am Dienstag im amerikanischen Generalkonsulat in München.
Empfang zum Independence Day am Dienstag im amerikanischen Generalkonsulat in München.
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Empfang zum Independence Day am Dienstag im amerikanischen Generalkonsulat in München.
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Empfang zum Independence Day am Dienstag im amerikanischen Generalkonsulat in München.
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Empfang zum Independence Day am Dienstag im amerikanischen Generalkonsulat in München.
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Empfang zum Independence Day am Dienstag im amerikanischen Generalkonsulat in München.
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Empfang zum Independence Day am Dienstag im amerikanischen Generalkonsulat in München.
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Empfang zum Independence Day am Dienstag im amerikanischen Generalkonsulat in München.

Independence Day in München

CSU-Ministerin Merk: Hier hat Donald Trump recht

CSU-Europaministerin Beate Merk, CSU-Europaministerin, traf sich kürzlich mit Vertretern der US-Regierung. In einer Rede in München betonte sie nun: In dieser Frage hat Präsident Donald Trump recht.

München - Empfang zum Independence Day am Dienstag im amerikanischen Generalkonsulat in München: Weiß-blauer Himmel, Kaiserwetter und Schlangen vor der Sicherheitskontrolle des amerikanischen Generalkonsulats in München. Generalkonsulin Jennifer D. Gavito hatte über 700 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft zu einem Empfang anlässlich des 241. Geburtstages Amerikas geladen. Die Feier des Unabhängigkeitstages wurde in den Juni vorverlegt, da die amerikanische Botschaft und die Konsulate intensiv in die Vorbereitungen zum G20-Gipfel in Hamburg Anfang Juli eingebunden sind.

Der „Independence Day“, der jedes Jahr am 4. Juli begangen wird, ist der Nationalfeiertag der USA und einer der höchsten Feiertage. Dieser wird nicht nur in USA mit patriotischen Partys, Feuerwerk und Konzerten gefeiert. Er erinnert an die Ratifizierung der Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776. An diesem Tag lösten sich 13 nordamerikanische Kolonien von England, die „Vereinigte Staaten von Amerika“ waren geboren.

Eröffnet wurde der Empfang durch die feierliche Präsentation der Flaggen durch das „Marine Security Guard Detachment Munich“. Die Big Band des Bundespolizeiorchesters München spielte die  Bayernhymne, danach die deutsche und amerikanische Nationalhymne.

In ihrer Begrüßungsrede hat Beate Merk (CSU), Staatsministerin für Europaangelegenheiten, auf die guten Beziehungen zu Amerika hingewiesen. Im Mai besuchte sie als erstes Mitglied der Bayerischen Staatsregierung seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump die USA. Merk: „Das persönliche Gespräch mit der neuen US Regierung war mir ein großes Anliegen.“ Trump erinnere die Europäer zu Recht daran, dass Europas globale Rolle gestärkt und die europäische Außen- und Sicherheitspolitik auf die neuen Herausforderungen ausgerichtet werden müsse. Dazu gehöre aber auch eine starke transatlantische Partnerschaft. „ Die USA und Europa brauchen einander fest“ so Merk. Amerika sei nach wie vor der Handelspartner Nummer eins: „ Handelspartnerschaften sind Wohlstandspartnerschaften“. Merk erinnerte daran, dass das größte BMW Werk nicht in Bayern sondern in Spartanburg, South Carolina, stehe. Merk: „ Fast 9.000 Arbeitsplätze bei BMW und Zehntausende bei den 270 Zulieferern bedeuten Lohn und Brot für amerikanische Familien“. Bei ihrem Besuch in Washington habe ihr der US-Handelsbeauftragte für Europa, Daniel Mullaney, signalisiert, die USA bleibe offen für neue Handelsgespräche mit Europa. Merk: „ Europa und USA sind eine Wertegemeinschaft für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie.“

Die Rede von Beate Merk zum Independence Day in München

Auch Jennifer Gavito wies auf die Verbundenheit beider Länder hin. Sie sei glücklich, dass die USA starke Partner an ihrer Seite habe, wobei „ Deutschland und Bayern besonders hervorzuheben sind.“ Auch Helmut Kohl hätte immer an die Gemeinsamkeiten geglaubt und sei ein großer Freund der USA gewesen. Gavito: „Unsere Freundschaft, wie sie nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden ist, im Kalten Krieg gestärkt wurde und sich seither immer wieder bewiesen hat, ist aber lebendig. Die Transatlantische Partnerschaft wird ein Fixpunkt unserer Außenpolitik bleiben“.

Ihr Ratschlag zum Umgang mit der neuen US-Administration: „Gehen Sie nach Washington und zeigen Sie Engagement. Sprechen Sie über Ihre Erwartungen an die USA-Politik, Ihre Hoffnungen und auch Ihre Sorgen.“

Genau vor 70 Jahren habe Außenminister George Marshall eine neue Vision für Europa umrissen. Bis heute sei der Marshall Plan „Beleg für die Verpflichtung der Vereinigten Staaten auf die transatlantische Partnerschaft, die auch heute ungebrochen besteht“.

Zum Abschluss ihrer Rede wiederholte Gavito noch einmal eindringlich ihren Rat: „Reisen Sie nach Amerika, zeigen Sie Engagement, sprechen Sie über die Einzigartigkeit und den Wert der bayerisch-amerikanischen Beziehungen“.

Im Anschluss gab es noch ein Abschiedsgeschenk für Joe Koen (Consul for Consular Affairs), der nach über 43 Jahren im US Marine Corps und Diplomatic Corps in Pension ging: Eine amerikanische Flagge, die lange über dem Konsulat geweht hatte.

Die Gäste ließen sich bis in die frühen Abendstunden das amerikanische Buffet mit „Pulled-Beef-Burger“, Caesars Salat, Hamburger und Donuts schmecken, musikalisch begleitet von Linda Jo Rizzo & Band.

Mitgefeiert haben auch: Reinhold Bocklet (CSU, Vizepräsident des Bayerischen Landtags), Magarete Bause (Bündnis 90/Die Grünen), Claudia Stamm (seit März fraktionslos), Landespolizeipräsident Prof. Wilhelm Schmidbauer, Waldemar Kindler (ehemaliger Landespolizeipräsident), Hotel-Chefin Innegrit Volkhardt (Bayerischer Hof), Franz Inselkammer (Brauerei Aying), Elke Rilke-Mai (Präsidentin German-American Women’s Club of Munich) und Münchens Top-Netzwerker, Rechtsanwalt Stavros Kostantinidis.

ih

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