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Macht Edmund Stoiber doch weiter in Brüssel?

Am Rande des Parteitags

Also doch: Macht Stoiber in Brüssel weiter?

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Nürnberg - Sieben Jahre lang arbeitete Edmund Stoiber ehrenamtlich in Brüssel daran, der EU die überbordende Bürokratie auszutreiben. Ist jetzt Schluss? Wahrscheinlich nicht.

Edmund Stoiber soll weitermachen in Brüssel. Das sei mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ausgemacht, sagte der konservative Fraktionsvorsitzende Manfred Weber am Freitagabend überraschend am Rande des CSU-Parteitags.

Stoibers Mandat als Chef-Entbürokrator endet mit der Amtszeit der letzten Kommission. Juncker will ihn aber unbedingt halten, betonte das schon mehrfach. Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab. Angedacht ist, dass Stoiber ihn persönlich berät; beide kennen und verstehen sich gut. „Ich will keine operative Funktion mehr“, sagte Stoiber dem Münchner Merkur, er habe in sieben harten Jahren das Bürokratie-Bewusstsein der Kommission verändert. Europaweit wurden rechnerisch für die Betriebe mehrere Milliarden Euro an Bürokratiekosten eingespart. „Aber ich will meine Erfahrungen, meine Kompetenz einbringen.“ Details werden nächste Woche beraten - am Donnerstag treffen sich Stoiber und Juncker zur Übergabe des Abschlussberichts, den Stoibers Kommission ausgearbeitet hat.

cd

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