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Abgeordnete der CSU haben den bewaffneten Angriff auf das kanadische Parlament am Mittwoch vor Ort miterlebt.

Terror-Alarm in Kanada +++ Soldat getötet

Schießerei im Parlament: CSU-Delegation vor Ort

Ottawa - Abgeordnete der CSU haben den bewaffneten Angriff auf das kanadische Parlament am Mittwoch vor Ort miterlebt. Unter anderem waren Erwin Huber, Hans-Peter Uhl und Otmar Bernhard in Ottawa dabei.

Zum Zeitpunkt der Attacke in Ottawa habe die Delegation gerade ihr Hotel neben dem Parlamentsgebäude verlassen, sagte Richard Teltschik von der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung der Nachrichtenagentur AFP am Telefon. "Es kamen aus allen Straßen fast parallel Polizeiautos gefahren."

Die Delegation sei mit einem Kleinbus vom Hotel abgefahren. "Wir wussten gar nicht, was los war", sagte Teltschik. Erst kurze Zeit später seien die Eilmeldungen auf den Handys eingegangen. Die Schüsse habe die Delegation nicht gehört. Ein geplantes Mittagessen mit Abgeordneten des kanadischen Parlaments wurde abgesagt. Noch am Mittwoch sollte die Delegation planmäßig zurück nach Deutschland fliegen.

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Die CSU-Politiker hielten sich im Rahmen eines deutsch-kanadischen Dialogprogramms der Hanns-Seidel-Stiftung in Ottawa auf. Der Delegation gehörten der ehemalige CSU-Vorsitzende Erwin Huber, der CSU-Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Uhl und der CSU-Landtagsabgeordnete Otmar Bernhard an.

Hans-Peter Uhl sagte am Abend zur Münchner tz: „Wir sind in unserem Bus am Parlament vorbeigefahren und dann weiter zum kanadischen Museum für Geschichte, auf der anderen Seite des Flusses. Wir dürften das Parlamentsgebäude passiert haben, als das Ganze gerade anfing.“ Schüsse hätte sie aber nicht gehört. Er habe vom Parlament von der anderen Seite noch ein Foto gemacht.

Angriff mit Gewehr auf Parlament in Kanada

Angriff mit Gewehr auf Parlament in Kanada

Ein oder mehrere Angreifer hatten am Mittwochvormittag (Ortszeit) das Parlamentsgebäude in Ottawa überfallen, bei der Attacke fielen zahlreiche Schüsse. Nach Angaben der Polizei wurde mindestens einer der Angreifer getötet. Vor einem am Parlament gelegenen Kriegsdenkmal wurde ein Wachsoldat niedergeschossen, der später seinen Verletzungen erlag. Die Hintergründe des Angriffs waren zunächst unklar.

AFP/tz

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