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Ex-Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) ist einer der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

CSU-Politiker twittert in Richtung Gabriel

Friedrich: "Mir geht es bei dem ganzen linken Pack genauso" 

München - Nachdem Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) seine Stinkefinger-Geste gegen Rechte verteidigte, meldet sich nun CSU-Spitzenmann Hans-Peter Friedrich zu Wort. Und das höchst provokant.

"Ich kann ihn verstehen. Mir geht es bei dem ganzen linken Pack genauso", twitterte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion über seinen verifizierten Account. Damit kommentiert Hans-Peter Friedrich nicht nur die Stinkefinger-Geste Gabriels gegen Rechte, die ihn vor einer Wahlkampfveranstaltung als "Volksverräter" beschimpften. Mit dem Wort "Pack" erinnert der CSU-Politiker wohl bewusst an die Aussage des SPD-Chefs nach den Randalen und Gewaltaktionen im sächsischen Heidenau vor einem Jahr. Gabriel hatte damals die Rechtsradikalen als "Pack und Mob" bezeichnet.

Harsche Kritik im Netz

Für seine jetzige Twitter-Nachricht bekommt Hans-Peter Friedrich viel Kritik ab. "Stellen Sie bitte nicht Nazis und 'Linke' auf eine moralische Stufe", fordert ihn ein User noch im gemäßigten Ton aus. Einige Nutzer reagieren da aggressiver: "War gestern Abend die zwölfte Maß wieder schlecht? Protipp: Erst ausnüchtern, dann twittern", ätzt ein User.

Ein anderer postete: "Geht mit bei Ihnen und dem ganzen rechten Gesindel in der CSU auch so." Ein User bemerkt ironisch: "Rechte morden jahrelang und zünden Ausländerunterkünfte an, aber das 'linke Pack ist das Problem". 

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