Seehofer: Pille wäre falsche Antwort

CSU will organisierte Sterbehilfe unter Strafe stellen

München - Die CSU-Spitze will organisierte Sterbehilfe unter Strafe stellen lassen. Das sagte Parteichef Horst Seehofer am Montag nach der CSU-Vorstandssitzung in München.

Auch Ärzte sollen keine Beihilfe zur Selbsttötung geben dürfen. „Die verkehrteste Antwort wäre: Wir greifen zur Pille“, sagte Seehofer zur aktuellen Sterbehilfe-Diskussion. Außerdem will die CSU die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung für Palliativmedizin und Hospize ausbauen lassen. Derzeit seien Sportverletzungen wie ein Tennisarm in der gesetzlichen Krankenversicherung besser abgesichert als die Versorgung am Lebensende, kritisierte Seehofer.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Venezuela kündigt Rückzug aus der OAS an
Tote bei Protesten in Venezuela, Oppositionelle in Haft, Entmachtung des Parlaments - die OAS hatte die jüngsten Entwicklungen scharf kritisiert. Die Sozialisten sehen …
Venezuela kündigt Rückzug aus der OAS an
Brexit-Verhandlungen: Merkel gibt den deutschen Kurs vor
Berlin/Brüssel - Zwei Tage vor dem EU-Sondergipfel zum Brexit steckt Kanzlerin Merkel ihren Kurs für die Austrittsgespräche mit London ab - in einer Regierungserklärung …
Brexit-Verhandlungen: Merkel gibt den deutschen Kurs vor
Personalpolitik: Brüssel entscheidet über Rüge für Schulz
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz steht vor einer unangenehmen Abstimmung im Europaparlament. Wegen früherer Personalentscheidungen droht ihm dort heute eine Rüge.
Personalpolitik: Brüssel entscheidet über Rüge für Schulz
EU-Parlament stimmt über Rüge für Martin Schulz ab
Brüssel - Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz steht vor einer unangenehmen Abstimmung im Europaparlament. Wegen früherer Personalentscheidungen droht ihm dort eine …
EU-Parlament stimmt über Rüge für Martin Schulz ab

Kommentare