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Wird wohl Innenminister der neuen Regierung: Horst Seehofer soll seinen Platz im Kabinett sicher haben.

Vier Ministerien für Partei in GroKo

So löst die CSU ihr Berliner Personalproblem

Die Große Koalition nimmt weiter Konturen an - auch wenn die Regierung noch gar nicht steht. Die CSU hat ihre vier Ministerien nun offenbar auf vier Köpfe verteilt.

München - Die CSU scheint ihre Schwierigkeiten bei der Besetzung der Ministerposten in einer möglichen Großen Koalition gelöst zu haben. Nach einem Bericht des Spiegel soll Dorothee Bär als Staatsministerin für Digitales ins Kanzleramt wechseln. Damit wäre der Verbleib von Gerd Müller als Entwicklungsminister im Falle einer neuen Großen Koalition möglich. Verkehrsminister könnte der bisherige Generalsekretär Andreas Scheuer werden, das Innenministerium übernimmt Parteichef Horst Seehofer.

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Zuletzt war in der Partei heftig debattiert worden, weil man unbedingt eine Frau in der Ministerriege wollte, Scheuer als gesetzt galt und Müller sehr gute Arbeit attestiert wurde. Nun hat die CSU sogar einen vierten Spitzenposten. Bislang war Peter Tauber (CDU) für Digitales vorgesehen.

Dorothee Bär (CSU) soll sich um Digitales kümmern.

Der designierte Innenminister Seehofer erkaufte sich den Posten dem Bericht zufolge bei Verhandlungen mit Angela Merkel, indem er auf geforderte Kompetenzen für den ländlichen Raum verzichtete. Merkel wollte die Fördertöpfe unbedingt im Agrarministerium halten, das von Julia Klöckner (CDU) geführt werden soll. Für die Preisgabe von Innen- und Finanzressort war die Kanzlerin in der CDU hart kritisiert worden.

mik

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