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Der CSU-Europa-Abgeordnete Manfred Weber.

Weber gegen Rechtsruck der Partei

Seehofer-Vize: CSU soll nicht zur „AfD light“ werden

Der Platz der CSU ist nach Überzeugung ihres stellvertretenden Vorsitzenden Manfred Weber „in der Mitte“. Der „Passauer Neuen Presse“ sagte der CSU-Europa-Abgeordnete: „Einen Rechtsruck oder die CSU als „AfD light“ wird es mit mir jedenfalls nicht geben.“

Brüssel/Passau - Die CSU habe bei der Bundestagswahl mehr Wähler an die FDP als an die AfD verloren, sagte er.

Weber forderte erneut, Parteichef Horst Seehofer den Rücken zu stärken. Nach den hohen Verlusten bei der Bundestagswahl brauche die Partei „Zusammenhalt, nicht Spaltung“. Für Koalitionsverhandlungen mit CDU, FDP und Grünen sei eine andauernde Personaldebatte Gift.

Eine mögliche Jamaika-Koalition im Bund sei „sicher keine Wunschkonstellation“, sagte Weber. Er forderte: „Wir müssen die Scheuklappen ablegen und vermeintliche Gegensätze überwinden, zum Beispiel zwischen Ökologie und Ökonomie, Elektro und Diesel.“ Er sei nicht blauäugig, „aber einen Versuch ist es wert“, um „moderne bürgerliche Politik zu prägen“.

dpa

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