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Die Spitzenkandidatur von Joachim Herrmann stößt bei den CSU-Anhängern auf eher positive Resonanz. Foto: Sven Hoppe

Mit 98,4 Prozent

CSU macht Innenminister Herrmann zum Spitzenkandidaten

Am 24. September dürften viele Wähler die innere Sicherheit zur Grundlage für ihre Stimmabgabe machen. Die CSU zieht daraus personelle Konsequenzen.

Germering (dpa) - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann führt die CSU als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl. 98,4 Prozent der Delegierten stimmten für den 60-Jährigen auf dem CSU-Listenparteitag in Germering bei München.

Die CSU hat vorgeschlagen, Herrmann solle im Falle eine Wahlsieges das Bundesinnenministerium übernehmen.

Herrmann sei fachlich hochkompetent, absolut verlässlich, menschlich integer und auch in der Lage, die schwierigsten Aufgaben zu lösen, sagte CSU-Chef Horst Seehofer. Die Personalie sei kein Angriff auf CDU-Amtsinhaber Thomas de Maizière. "Joachim Herrmann ist ein Angebot für etwas, nicht gegen etwas oder jemanden", sagte Seehofer.

Herrmann sagte, keine Partei habe mehr Kompetenz bei der inneren Sicherheit als die CSU. "Ich bin bereit, dies in den Wahlkampf einzubringen und nach der Wahl auch Verantwortung in Berlin zu übernehmen." Die CSU stehe für einen starken Staat, der seine Grenzen schütze und die Kontrolle darüber habe, wer in das Land komme.

Auf Vorschlag der Parteispitze folgen auf den wichtigen Listenplätzen zwei bis fünf Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, Dobrindts parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär, Generalsekretär Andreas Scheuer und Entwicklungsminister Gerd Müller. Diese fünf Personen tauchen namentlich auf den Stimmzetteln in ganz Bayern auf.

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