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Alexander Radwan.

Und Predigten sollen auf Deutsch gehalten werden

CSU will Kirchensteuer für Muslime

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München - Die CSU im Bundestag will eine Kirchensteuer für Muslime. Außerdem sollen Predigten auf Deutsch gehalten werden.

Die CSU im Bundestag will den Einfluss des Auslands auf die muslimischen Gemeinden stark reduzieren. Das geht aus einem Papier hervor, dass die Abgeordneten bei ihrer Klausur in Hohenkammer (Kreis Freising) beschlossen haben. Allein die türkische Religionsbehörde Diyanet entsende derzeit fast 1000 Beamte nach Deutschland, sagte der Abgeordnete Alexander Radwan, der das Papier verfasst hat, dem Münchner Merkur. Die von der Behörde finanzierten Schulbücher hätten aber teilweise Inhalte, die nicht mit dem Grundgesetz kompatibel seien, heißt es in dem Papier.

Predigten sollen auf Deutsch gehalten werden

„Wir müssen denjenigen, die auf unserer Wertebasis leben wollen, ein Angebot machen, sich selbst zu organisieren“, sagte Radwan. Nach Schätzungen fühlten sich nur zehn bis 20 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime von den bestehenden, durch den Einfluss des Auslands oft sehr konservativen Moscheen angesprochen. Deshalb sollen Muslime die Möglichkeit erhalten, in Deutschland eigene Strukturen zu gründen und sich selbst zu finanzieren. Die Finanzen müssten dann offengelegt werden. Am Ende, so Radwan, könne die Finanzierung durch eine Kirchensteuer für Muslime geschehen oder eine Religionsabgabe, wie bei Juden. Über die organisatorische Umsetzung müsse man noch sprechen. Generell will die CSU mehr Transparenz. Predigten etwa müssten auf Deutsch gehalten werden.  

So reich ist das Erzbistum München

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